Dieser Artikel beinhaltet viel persönliche Meinung und ist nicht in der Neutralität verfasst die wir für Interlink anstreben. Er sollte daher als das gesehen was er bisher ist; ein persönliches Statement eines einzelnen Teammitglieds. Wir werden bis Juni 2019 im Team auf Grundlage dieses Ansatzes eine neue und allgemeine Beschreibung der philosophischen Grundlage für Interlink formulieren.


I. Bewusstseinstrauma

Der Menschen ist ein Tier welches etwas erlangt hat was wir Bewusstsein nennen. Ein kurzes Vorwort, denn alle Interaktion zwischen dem Lesenden und denen die dies geschrieben haben, betreffen das Bewusstsein.

Betrachten wir ein Lebewesen das nach dem allgemeinen Verständnis kein Bewusstsein hat, wie beispielsweise ein Hund. Was geschähe mit ihm, wenn dieser nun auf einmal ein (menschliches) Bewusstsein erlangt. Das bedeutet er versteht nun, dass er ein Lebewesen ist welches sich in einem Umfeld befindet und dieses Umfeld wiederum Teil von etwas Größerem ist. Er begreift das in jedem Moment den er erlebt nicht nur das geschieht was in seinem Sichtfeld erkennbar ist. Er erkennt das er geboren wurde und sterben wird und vor ihm ettliche, ihm ähnliche Lebewesen geboren wurden und ein Leben durchlebt haben. Er versünde nun ebenso, dass ihm sein Bewusstsein Entscheidungen möglich macht, die sich auf sein gesamtes Verständnis und Wissen beziehen. Sofern er sich auf dieses konzentriert, denn er kann auch unbedachte Entscheidungen treffen. Er erkennt, dass es nach seinem Leben unzählige weitere Momente geben wird, dass es vielleicht nie eine schlüssige Antwort auf die Frage geben wird, warum es Leben überhaupt gibt und ob es für mehr vorgesehen ist als sich stetig zu vermehren und zu verändern. Er erfährt, dass Blut in seinem Körper zirkuliert, unter seiner Haut Knochen sind, dass seine Bewegungen von Muskeln ermöglicht werden, die von Fettschichten geschützt werden und unsichtbar neben diesen Knochen in ihm stecken. Und das er dieses komplexe System mit Nahrung aufrechterhalten muss, um weiter zu leben. Er stellt fest, dass dieses System aus biologischen Vorgängen und Tatsachen ihm ‘aus dem Nichts heraus’ gegeben wurde. Während er nun etwas entscheiden kann, konnte er den Beginn seines Bewusstseins nicht beeinflussen. Er versteht, dass er darauf keinen Einfluss nehmen konnte weil er zuvor nicht die selben Informationen verarbeiten konnte, wie es jetzt der Fall ist. Er hat dadurch aber keine Erklärung, warum er ausgerechnet sein Bewusstsein erlebt und warum er ausgerechnet in seinem Körper das Leben erfährt. Er kann spontan auch nichts daran ändern das sein Herz schlägt und sein Blut durch seinen Kreislauf gepumpt wird und verspürt im Normalfall auch nicht den Wunsch danach. Bewusstsein ist also etwas, dass einem Lebewesen passieren kann. Jedes Lebewesen ist einzigartig, doch keines hatte einen Einfluss darauf ob es sein Leben oder sein Bewusstsein erhält oder nicht. Und wenn es nun ein Bewusstsein erlangt, stellt es dies automatisch vor einige fundamentale Probleme. Schauen wir uns an, was für das beispielhafte Tier nun anders ist. Es kann auf einmal entscheiden, Fragen stellen und sich Dinge vorstellen die sowohl real als auch nicht real sein können. Es erkennt, wie seine Handlungen und Sprache auf seine Umwelt Einfluss ausüben. Das dieser Einfluss auch eine Veränderung für sein eigenes Erleben und Bewusstsein bedeutet. Ihm wird bewusst, dass es über all diese Tatsachen keine Kontrolle gehabt hat, keinen Einfluss darauf hatte wie sein Körper aussieht oder darauf wie Neurotransmitter in seinem Gehirn seine Wahrnehmung regulieren. Es hatte auch keinen Einfluss darauf, wo und wann es sich selbst bewusst wurde. Könnte dieser plötzliche und massive Wechsel seiner Lebensumstände vielleicht etwas traumatisierendes haben? Denn sein intuitives Weltbild und naturgegebenes Weltverständnis waren frei von der Verantwortung selbstbestimmt zu sein. Es hatte keine Möglichkeit auf mehr Informationen zuzugreifen und das Konzept von Verantwortung war gar nicht zugänglich. Es wusste nicht, wie viele Konsequenzen sein Handeln haben könnte und wie groß die Realität ist, die auch dann und dort stattfindet, wo es sie nicht wahrnehmen kann. Das alles bricht in einem einzigen Augenblick auf dieses eben noch unschuldige Tier herein und zwingt es zudem, von nun an all seine Handlungen und sein Denken in bewusster Weise wahrzunehmen. Es kann nicht mehr einfach ‘nicht bewusst’ sein, es kann nicht verhindern das es wahrnimmt. Das manche Dinge davon angenehm und andere unangenehm sind. Und außer durch Schlafen oder einen Freitod kann es sein Bewusstsein für diese überwältigende Komplexität auch nicht abschalten. Wie bringt man diesem Tier nun bei, mit diesem neuen und bewussten Zustand umzugehen? Müsste es nun, mit all dem beschriebenen Wissen, auf sich selbst gestellt lernen, wäre es wohl schnell der Empfindung von Einsamkeit, Überforderung und Isolation ausgesetzt. Zumindest, sofern es sich zuvor um ein soziales Tier gehandelt hat. Diese Gefühle haben eine natürliche Funktion, sie sollen dem Tier ein Motivator sein, sich einer sozialen Gruppe anzuschließen. Was passiert aber, wenn das Tier keine anderen Wesen findet mit denen es sich verstehen kann? Oder wenn es gar nicht darauf kommt, dass es andere bewusste Tiere geben könnte? Es würde früher oder anfangen diese natürlichen Empfindungen zu unterdrücken. Wäre dies für das Tier gesund? Es scheint nicht direkt in der Logik des Lebens zu sein, denn diese strebt danach, das es einem Lebwesen gut geht. Egal ob das Lebwesen ein Einzeller oder ein Mensch ist. Ein Sinn des Lebens scheint zunächst einmal also zu sein, Realität positiv zu empfinden. Leben möchte weiter leben, und damit es die notwendigen Maßnahmen ergreift, erhält es eine Belohnung. Bewusstsein kann über diese physiologische Empfindung jedoch reflektieren. Es kann fragen “wozu lebe ich?”, “warum bin ich ausgerechnet Ich?”, “wieso gibt es nicht bloß Nichts?” All diese Fragen muss sich bewusstes Leben scheinbar beantworten, denn die menschliche Kultur strebte immer nach Verständnis und folgte verschiedenen Erklärungen für die Realität. Das bedeutet, die Logik des Lebens strebt zunächst eine angenehme Realitätsempfindung an, und durch das Bewusstsein strebt es außerdem nach einem positivem Realitätsverständnis. Ein Verständnis von der Realität, dass im Einklang mit dem Wissen steht, welches es sich im Laufe seines Lebens angeeignet hat. Bekommt das Lebewesen nun Vorschläge, die sein Verständnis von der Realität zu verbessern scheinen, kann es sich diesen anschließen. Es muss dann nicht mehr eigenständig nach einer Erklärung suchen. Da bereits andere diese Ansicht vertreten, scheint sie korrekt zu sein. In erster Linie hat die neue Erklärung jedoch eine Verbesserung der eigenen Empfindung zur Folge.

Leben passiert einem Lebewesen.

II. Der Umgang mit Bewusstsein

Was bedeutet dies nun für das menschliche Bewusstsein? Menschen werden geboren und durchleben eine Kindheit. An irgendeinem Punkt in ihrem Leben entwickeln sie ein Verständnis für ihre Umwelt und sich selbst als Individuum (Entität). Sie werden sich selbst bewusst. Und früher oder später werden sie sich über die Vielzahl der zuvor beschriebenen Dinge ebenso bewusst. Während der Hund in dem Beispiel alles auf einmal erfahren hat, beeinflusst in der Realität jedoch das Umfeld, zu welchem Zeitpunkt sich das Lebewesen über welche der genannten Dinge bewusst werden kann. Das Umfeld eines Menschen beeinflusst daher automatisch, wie der Prozess des Bewusstwerdens über die Realität abläuft. Das natürliche Bedürfniss, die dabei entstehenden Fragen zu beantworten trifft nun auf Vorschläge die ihm sein Umfeld unterbreitet.

Eine Religion kann vorgelebt werden wodurch diese als natürliche Erklärung für das Dasein gewählt werden kann. Auch ein nicht religiös erzogener Mensch kann Religion finden als ein System das ihm eine Antwort auf die Frage bietet, warum er existiert und was er mit dieser Begebenheit anfangen soll. Religion ist ein Beispiel für die Konzepte die die persönliche Entwicklung prägen. Ideologien ebenso wie Bildung und elterliche Fürsorge prägen in besonderer Weise die Formung des Weltbildes und Selbstverständnisses. Behalten wir in Gedanken, dass das sich bewusst werdende Tier, keinen Einfluss darauf hatte wo, was oder wer es geworden ist. Genauso hatte kein bewusster Mensch einen Einfluss darauf als ‘wer’ und wo er geboren wurde. Erst ab dem Moment, wo er ein Selbstbewusstsein entwickelt hat, das ihm erlaubt über seine eigene Existenz nachzudenken kann er Verantwortung für sein Dasein übernehmen. Aus diesem Grund haben Menschen die Kindheit und Jugend bis zu einem gewissen Zeitpunkt als Zeit definiert, in der man nicht volle Verantwortung für sein eigenes Leben übernehmen kann. Ein allgemein gültiger Zeitpunkt wird davon durch die jeweilige Gesellschaft bestimmt. Und die Gesellschaft selbst wird insbesondere von denen geformt und beeinflusst die selbst bereits ‘mündig’ sind. Nun ist es offensichtlich, das Menschen sich verschieden und verschieden schnell entwickeln. Die verstreichende Lebenszeit die sie erleben zwingt sie häufig zu Entscheidungen, da ihre Gegenwart von einer bewussten Reaktion ihrerseits abhängig ist. Wenn man nicht entscheidet, entstehen Probleme. In den meisten Fällen ist dieser Zusammenhang bewusst, sodass Menschen das erlangen was man als funktional bezeichnen könnte. Menschen sind dann funktional wenn sie über die Konsequenzen ihres eigenen Handelns reflektieren können, sodass sie selbst ihre Entscheidungen an Vorstellungen vor Moral, Werten und Kausalität orientieren können. Sie haben einen begrenzten Einfluss darauf, welche tiefe ihr Verständis für die Konsequenzen ihrer Interaktionen erreichen kann. Auch ist die Zeit begrenzt in der sie sich mit diesem Zusammenhang selbst auseinandersetzen können. Der Prozess des Lebens fordert schnelle und direkt Entscheidungen von einem bewussten Lebewesen. Das Micromanagement, also die vielen kleinen ENtscheidungen die über den Tag getroffen werden (was ziehe ich an, was esse ich, was kaufe ich ein) ist dabei die Grundlage für einen Alltag. Alltag beschreibt ein stabiles und selbsterhaltendes System das ein Mensch für sich errichtet. Gewohnheit, Interessen und Präferenzen prägen diesen Alltag. Dafür trifft ein Mensch Entscheidungen die großen Einfluss auf sein Leben haben, das Macromanagement bezieht sich zum Beispiel auf die Berufswahl, den Wohnort oder die theologische und ideologische Einstellung. Den Alltag den ein Mensch durch diese beiden Arten des Managements erzeugen kann unterliegt bestimmten Begrenzungen. In seiner Stadt gibt es beispielsweise keinen Arbeitsplatz in seinem Interessenfeld. Es ist auch denkbar, das er nicht weiß das es Arbeitsplätze in einem Interessenfeld von ihm gibt. Das eine ist eine Einschränkung durch sein Umfeld, dieser kann er also nur entgehen wenn er sein Umfeld ändert. Das andere ist eine Einschränkung die durch die Ausprägung seines Verständnisses von der Welt verursacht wird. Es könnte sein, das er aufgrund dieser verschiedenen Arten von Einschränkungen nun sein Micro- und Macromanagement anpasst. Er könnte sich für einen Beruf entscheiden der ihn nicht interessiert. Er könnte sich für den Umzug in einen anderen Wohnort entscheiden. Beides sind Entscheidungen die mit vielen und vielfältigen Konsequenzen verbunden sind. Bei der Untersuchung dieser Konsequenzen steht das Selbstverständnis im Vordergrund, also welche Entscheidung am ehesten das eigene Wohlergehen und die eigene Fähigkeit, Einfluss auf das Umfeld zu nehmen verbessert. Zu einem gewissen Grad spielt es auch eine Rolle, welche Einflüsse seine Entscheidungen auf sein Umfeld hat. Beispielsweise könnten Freunde und Bekannte über einen Umzug traurig sein. Die Bewertung dieser äußeren Auswirkungen richtet sich nun nach den individuell gebildeten Wertevorstellungen und damit einhergehenden Gefühlen. Sein Macro- und Micromanagement werden komplex sobald er auf einen solchen Widerspruch zwischen eigenen und äußeren Interessen trifft. Er weiß zunächst nicht, ob seine Macro-Entscheidung (zB. für einen Umzug) mit seinen Micro-Entscheidungen (wie zB. an einem bestehenden sozialem Umfeld teilzunehmen und dementsprechende Gefühle zu erleben aber auch einen Alltag zu erleben der von seine eigenen Interessen bestimmt ist) unvereinbar sind. Bei dem Abgleich der Informationen wird dann klar, wählt er die Macro-Entscheidung für einen Umzug, bedingt dies einen Wechsel seines sozialen Umfelds. Er versteht, das er sich für das eine oder andere entcheiden muss. Bei der Überlegung wofür er sich entscheidet könnte er aber auch seine Macro-Entscheidung überdenken. So könnte ihn ihm die Reflektion stattfinden, ob er in seiner eignen Stadt nicht doch einer Tätigkeit nachgehen kann, die ihn interessiert. Eine Frage die er sich zuvor nicht selbst gestellt hat, könnte ihm zu einer Lösung verhelfen die ihm zunächst nicht bewusst war. Hat dieser Mensch jedoch nicht die Möglichkeit, eine solche Reflektion anzustellen oder weiß nicht, wie er dies anstellen soll, trifft er eine Entscheidung auf Grundlage unvollständiger Information. Beispielsweise zieht er weg obwohl es in seiner Stadt eine Möglichkeit zu einer Tätigkeit gegeben hätte. Würde man ihn nun im Nachhinein darauf aufmerksam machen, das es eine andere Option für ihn gegeben hätte, mit der er sich nicht für die Bevorzugung der einen Entscheidung zu Lasten der anderen hätte entscheiden müssen – und gäbe man ihm die Chance seine Entscheidung zu widerrufen – könnte man davon ausgehen das er es tun wird. Denn er erkennt das eine Entscheidung möglich gewesen wäre die sowohl sein eigenes als auch sein äußeres Umfeld positiver ‘hinterlassen’ hätte. Nun können Menschen Entscheidungen nicht einfach rückgängig machen, die Kausalität der Realität macht dies unmöglich. Zu einem gewissen Grad kann sich je nach Situation noch umentschieden werden, er könnte zB. zurückziehen. Die initiale Entscheidung bestimmte jedoch bereits sehr massiv sein direktes Umfeld, seine Wahrnehmung und Epmfindung. Und die veränderte Realität würde für ihn nun andere Faktoren enthalten als es zuvor der Fall war. Das alles ist soweit recht offensichtlich und erscheint zunächst nicht sonderlich tiefgreifend. Der Aspekt für den dieser Hintergrund aufgebaut wurde ist nun folgender.

III. Was wäre wenn

Erlauben wir diesem Menschen einen Moment, in dem das Geschehen der Welt vollständing anhält. Und er in diesem Moment solange überlegen kann, bis er sich seiner Entscheidungen für sein Micro- und Macromanagement sicher ist. Dazu darf er auf alle Informationen der Welt zurückgreifen und kann sich alle Zeit nehmen die er möchte. Er kann jedoch nicht mit anderen Menschen interagieren, da alles phdsikalische pausiert ist. Er kann denken, lernen und die Welt solange betrachten und untersuchen bis er mit reinem Gewissen eine Endscheidung treffen kann, für die er empfindet “Dies ist die beste Entscheidung für diesen Moment, die ich mit allem Wissen das ich verstehen kann, treffen kann”. Eine Sekunde später könnte dies nicht mehr der Fall sein, wenn die Gegenwart nun wieder stattfindet, die Zeit weiterläuft und sich herausstellt das er doch etwas übersehen hat. Aber es hätte einen Zeitpunkt in seinem Leben gegeben, an der er sich seiner Entscheidung sicher sein konnte, und wir können annehmen, das er sich begründeterweise dabei ‘sicherer’ gewesen wäre als jeder andere Mensch. Denn kein Mensch hat ansonsten die Möglichkeit eine Unendlichkeit darüber nachzudenken, welche Auswirkungen seine Entscheidungen haben und haben könnten und wie er all diese folgenden Konstellationen der Realität in seine eigene ‘Optimierung’ der Entscheidung einbinden könnte. Wird einem Menschen dieser Moment nicht gegeben, kann man also davon ausgehen das Menschen stets Entscheidungen treffen, die nicht die gesamte Komplexität und die zahhlosen Wirkungszusammenhänge unserer Welt mit an Betracht ziehen. Genauer gesagt, zwingt das Umfeld in Verbindung mit der stetig stattfindenen Gegenwart dazu. Wird eine Macroentscheidung zu kompliziert, leiden darunter Microentscheidungen. (beispielsweise kann er sich nicht für oder gegen den Umzug entscheiden, denkt zuviel darüber nach oder sieht keinen Weg das er eine ENtscheidung treffen kann mit der er wirklich glücklich werden kann. Er gerät in Depressionen oder ist zu fokussiert auf das Problem, das er vergisst sich gesund zu ernähren oder Freunde zu treffen). Ebenso kann es passieren das eine Microentscheidung durch Komplexität eine Macroentscheidung unmöglich macht. (beispielsweise kann er sicht entscheiden wie er seinem sozialen Umfeld mitteilen soll, warum er umzieht und wieso er sich so entschieden wird. Wenn er sich mit dieser Entscheidung zu sehr aufhält, könnte er eine Frist für einen Wohnungswechsel verpassen oder es nicht schaffen, sich eine neue Wohnung zu suchen.) Diese Beispiele sind sehr allgemein und können natürlich anders formuliert werden. Sie sollen lediglich darstellen, Komplexität beeinflusst das menschliche Leben sehr und macht es notwending einige Aspekte an Wissen auszublenden. Und durch das fortschreiten der Zeit und daran gekoppelte Konsequenzen müssen Menschen vermehrt Entscheidungen treffen ohne genau zu wissen was diese verursachen und an systemischen Zusammenhängen fördern. Die Entscheidung beim Einkauf für Marke X statt Marke Y wird anhand des Aussehens und Preises getroffen. Nur wenn die Zeit und das Interesse für eine tiefere Auseinandersetzung gegeben sind, könnten Aspekte wie Arbeitsbedingungen bei den jeweiligen Herstellern oder Herkunft der Inhaltsstoffe bei der Entscheidung mit einbezogen werden. Es ist leicht offensichtlich, das unsere Welt eine Komplexität erreicht hat, in der Menschen permanent Komplexität reduzieren müssen. Täten sie es nicht, könnten sie nicht mehr sinnvoll ENtscheidungen treffen unter denen sie oder ihr direktes Umfeld leiden würden. Menschen entstammen einer tierischen Biologie. Sie versuchen das zu beschützen was sie sehen, wahrnehmen und Teil ihrer Wertevorstellungen ist. Sie reduzieren das komplexe Geflecht von fast 8 Milliarden Menschen auf einen geliebten Partner und eine Hand voll wichtiger Freundschaften sowie auf das eigene Befinden. Es wäre unmöglich Entscheidungen zu treffen die für jeden Menschen gleichermaßen ‘optimal’ wären, ebenso mit jedem Menschen darüber zu reden was die Auswirkungen der eigenen Entscheidungen für ihn hätten ist unmöglich. Betrachten wir nun, ob dies eine allgemeingütlige Eigenschaft der Realität ist. Gehört es zum Leben selbst dazu, nicht die volle Verantwortung für eigene Entscheidungen übernehmen zu können, weil Leben stets in hochkomplexen Systemen stattfindet? Das menschliche Leben in unserer Gegenwart ist von zahllosen Ungleichheiten, Ungerechtigkeiten und Leid geprägt. Für einige Menschen ist Krieg ein normaler Teil der Realität. Für andere Hunger. Für wieder andere ist es Langeweile woraus sich Süchte zur Ablenkung oder ideologischen Beeinflussung ergeben können. Kein Mensch kann sich aussuchen an welchem Ort und als wer er sein Leben lebt. Sollten wir diesen Faktor bei den globalen Entscheidungen nicht in den Vordergrund stellen? Denn dies entspräche einer Ehrlichkeit und würde die Grundlage für ein menschliches Selbstverständnis schaffen. Denn für ein solches müssen Menschen dazu stehen, das niemand von uns die volle Bedeutung des Lebens weiß, es verstehen oder mit Sicherheit definieren kann, das niemand von uns die Gesamtheit der Konsequenzen einzelner Entscheidungen abschätzen kann, und das jeder deswegen auf Grundlage seines eigenen Weltbildes und Selbstverständnisses Komplexität reduziert. Das diese REduktion der Komplexität aber nur dazu dient, funktional in unseren Systemen zu sein dient, und nicht gleichzusetzen ist mit der bewussten Entscheidung für die Existenz und Wirkungsmechanismen all dieser Systeme. Eine so oft empfundene Wahrnehmung und ebenso oft formulierte Aussage ist, dass der Einzelne nichts ändern könnte. Das die Welt ist wie sie ist, und jeder allein ist und damit unfähig das Gesamte zu beeinflussen. Das ein einzelner Mensch machtlos gegen die großen Konzerne, politischen Ideologien oder Superreichen ist. Und deswegen muss sich jeder dieser Menschen innerhalb seiner eigenenen Möglichkeiten und Weltbilder entscheiden, wie er an diesem System mitwirkt oder ihm gar entgegenwirkt. Einen Zwischenweg scheint es nicht zu geben. Wir möchten als Begründung dafür liefern, das Menschen bisher schlichtweg nicht die Möglichkeit hatten, ein global funktionierendes und humanistisches sowie umweltfreundliches System zu entwickeln, das in der Lage ist die komplexen wirtschaftlichen, ökologischen und persönlichen Interessen und Bewandnisse miteinander so zu koordinieren, das dabei nicht Ungleichheit, soziale Ausgrenzung und Spannung, Fanatismus und Nationalsozialismus entstehen. Die Gründe dafür sind das Nationalitäten aus ursprünglich viel kleineren Systemen entstanden sind. Und die damit einhergehende Politik hat sich aus den lokalen Begebenheiten entwickelt. Es gab vor dem 21. Jahrhundert keine Forschung im Bereich der Dynamik komplexer Systeme deren Ergebnisse so simpel formuliert werden konnten das sie im Schulunterricht unterrichtet werden können. Das bedeutet, fast alle Menschen die heute über nationale und globale Zusammenhänge entscheiden, haben ebenso nicht mit in “die Kinderstube” gelegt bekommen, wie die Struktur unserer Welt tatsächlich ist und funktioniert. Erziehung, Tradition und politische Ideologien haben den Bildungsprozesses eines jeden von uns beeinflusst. Im Laufe unserer Leben haben wir unterschiedliche Wertevorstellungen daraus für uns abgeleitet. Für viele dieser Vorstellungen denken wir ‘das Richtige’ zu kennen und sehen darin Unterschiede zu Menschen das ihre Vorstellungen anders, “falsch” oder zumindest nicht nachvollziehbar sind. Die daraus entstehenden Spannungen resultieren aber nicht tatsächlich daraus, das der eine Mensch moralisch korrekt handelt und der andere Mensch Menschen für wertlos hält. Einzige das individuelle Zusammenspiel von Information und persönlichen Lernprozessen haben diese Vielzahl von Widersprüchen erzeugt. Den Widersprüchen liegt zugrunde das wir nicht alle die selben Startbedingungen hatten. Das diese Widersprüche und Meinungsdifferenzen bestehen bleiben liegt daran, das jeder die eigene Weise Komplexität zu reduzieren für ‘die Richtige’ hält, oder sich zumindest außer Stande sieht, eine ‘bessere’ umzusetzen oder zu verstehen. Viele sehen in der augenscheinlichen Masse an Menschen, die sich für die Umwelt und Menschenleben nicht interessieren, tatsächlich eine menschliche Eigenschaft und Neigung zu Egoismus und Gier. Doch selbst das Vorhandensein solcher Charakterzüge wurde nur begünstigt weil wir in Systemen leben die nicht in der Lage sind eine globale Zivilisation gerecht und fair zu organisieren. Jeder Mensch sollte das Recht haben daran mitzuwirken. Und die Tatsache, das jeder unterschiedliche Vorstellungen davon hat, wie das aussehen würde, darf nicht länger einer politischen und sozialen Weiterentwicklung im Wege stehen.

IV. Komplexität und Zivilisation

Menschen betrachten sich zumeist als eine intelligente und zivilisierte Gesellschaft. Eine Gesellschaft die aber auch egoistisch und ignorant ist. Das globale Selbstverständnis der menschlichen Natur ist gestört. Der Mensch kann seine eigene Natur nicht definieren. Natürlicher Lebensraum wird zerstört weil es wirkt als würde der Mensch auf Beton leben und Häuser und Industrien zum Leben brauchen. Bereits die kleinsten Versuche, die Natur und natürliche Systeme politisch zu vertreten kategorisieren jemanden in gewisser Weise. Für Ökonomisch orientierte Menschen werden sie zu Gegnern da Naturschutz mit Kosten und Schwierigkeiten verbunden sind. Die menschliche Zivilisation trifft ihre Microentscheidungen unkoordiniert. Fragmentiert in verschiedene Sprachen, verschiedene Normen, verschiedene Sicherheits- und Freiheitsverständnisse sowie ideologische Wertevorstellungen. Dadurch haben die menschlichen Macroentscheidungen zum Teil schreckliche Auswirkungen. So schrecklich, das Natur nachhaltig zerstört wird, künstlicher Klimawandel in globalem Ausmaß stattfindet und Menschen getötet und missbraucht werden. Wir sehen als Ursache für diese Macro-Resultate nicht eine ‘natur gegebene’ Schlechtigkeit, Gier oder einen zerstörerischen Egoismus als Ursache. Niemand, der den Regenwald niederbrennt tut dies weil er sich bewusst darüber ist was der Regenwalt für eine globale Bedeutung hat und was seine Zerstörung für langfristige Auswirkungen auf das eigene Leben und das Leben von Nachfahren hat. Menschen entscheiden sich dazu aus ökonomischen Gründen. Weil sie einen Alltag anstreben in dem sie Sicherheit für sich und ihre Familie erfahren können. Weil sie kapitalistische Bereicherung als etwas sehr Belohnendes empfinden und die gegenwärtigen Systeme es erlauben, dem nachzugehen. Ökonomische Entscheidungen werden unabhängig der ökologischen Konsequenzen getroffen. Und der ökologische Zustand der Welt, zu dem auch das Wohlbefinden jedes einzelnen Menschen gehört, motiviert nicht die Direktiven und Wertevorstellungen der Systeme, die Menschen, Information und Ressourcen global organisieren. Wir möchten einen Vorschlag machen, wie etwas aussehen könnte das anders ist. Das so etwas noch nie existiert hat und deswegen für jeden Menschen zu allererst utopisch, unrealistisch oder unmöglich erscheint wissen wir. Wir wissen das die meisten Menschen nicht mehr zuhören sobald es um das Thema “Welt retten” geht. Doch wir wissen auch, dass das nicht daran liegt das diese Menschen kein Interesse daran haben das es Menschen allgemein besser gehen soll. Sie haben individuelle Schutzmechanismen entwickelt um sich nicht darüber bewusst zu sein, welche langfristigen und kurzfristigen Konsequenzen jede ihrer Entscheidungen hat. Denn anders könnte ein Mensch nicht funktional und lebensfähig in unseren Systemen sein, droht obdachlos, insolvent oder psychisch krank zu werden. Diese Schutzmechanismen entstehen aus der überwältigenden Komplexität unserer Welt. Und aus den unterschiedlichen Schutzmechanismen zur Komplexitätsreduktion entstehen verschiedene Ideologien, Prioritäten und Wertevorstellungen. Wir möchten dort ansetzen wo die Ursache für dieses Problem liegen könnte. Am Management von Komplexität und am Management einer menschlichen Zivilisation. Wir denken es ist Teil der natürlichen Entwicklung das sich ein solches System ergeben wird. Die meisten Menschen die man fragt, ob soetwas theoretisch denkbar ist werden dem zustimmen. Allerdings sagen die meisten “nicht innerhalb meiner Lebenszeit”. Doch selbst die extremen Zweifler müssen zugeben, das in 1000 oder 2000 weiteren Jahren Menschheitsentwicklung irgendwann so etwas möglich sein könnte. Wir sehen es als natürliche Konsequenz der Entstehung von intelligentem, sich selbst bewusstem Leben das es irgendwann ein System für sich erschafft das Fairness und Harmonie der komplexen umgebenen Systeme ermöglicht. Man kann davon ausgehen, das dieser Prozess bei jeder Spezies im Universum in der einen oder anderen Weise abläuft. Hätten Menschen beispielsweise ein durchgängig höheres Level an Adrenalin und Neurotransmittern die Aggressivität fördern entwickelt, wäre die Anzahl an gewaltsamen globalen Ereignissen logischerweise höher. Viele halten das Niveau an Agressivität und Egoismus in der menschlichen Spezies für tatsächlich zu hoch, als das eine humanistische Welt möglich oder überhaupt denkbar wäre. Wir denken es folgt logisch aus dem natürlichen Ablauf der Evolution und Entwicklung technologisierter Lebensformen, das gewaltsame Konflikte auf dem Weg zu einem stabilen System stattfinden. Insbesondere der Entwicklungsabschnitt durch den Menschen (oder allgemein bewusste Lebensformen) sich individuell ein komplexes Weltbild aneignen können stellt dabei einen signifikanten Umbruch der gesellschaftlichen Entwicklung da. Jeder Mensch einzeln ist in ein System hineingeboren worden das er nicht beeinflussen konnte, in einen Körper, eine Nationalität und eine Biologie die er ebensowenig bestimmen konnte bevor er sich selbst bewusst war. Unsere Spezies hat nun das notwendige Verständnis und das Werkzeug, eine globale und sich selbst bewusste Spezies zu werden. Und in jedem bewussten und ausreichend informierten Menschen schlummert das Wissen dazu und das Gefühl, das so etwas theoretisch (irgendwie, irgendwann) möglich wäre. Das wir jedoch jeder für sich einzeln daraus nicht ableiten können wie wir nun schnellstmöglich zu einem solchen System kommen erzeugt soziale und materielle Ungleichheiten. Menschen möchten positiv die Realität erfahren. Und es wirkt als hätte kein sich selbst bewusster Mensch eine Fähigkeit Einfluss auf das globale zu nehmen. Es wird sogar allgemeingängig gesagt ‘Du musst erst dich selbst retten, bevor du die Welt retten kannst’. Doch wie absurd dieser Vorgang wäre zeigt wenn wir genau betrachten, wie ein Mensch in jedem Moment seines Bewussten Lebens mit der gesamten Menschheit und der Welt in der diese lebt, verknüpft ist. Denn unterbewusst sind in uns allen die Grausamkeiten real die unsere gegenwärtige Welt ermöglicht. Sie sind so schrecklich und zahllos das wir sie ausblenden müssen. Kein Lebewesen kann so ein gesundes Leben führen. Betrachtet man, wer also zunächst ‘funktional’ werden kann, um dann die Welt retten zu können. Das sind zu einem Teil Menschen die ihre Fähigkeit zur Empathie verloren haben und verlieren mussten. Denn sie mussten für sich und ihre lokalen, Microentscheidungen akzeptieren, das sie diese Welt jetzt und sofort nicht retten können, den nächsten missbrauchten oder verhungernden Menschen nicht aktiv davor bewahren können. Sie müssen lernen, zu akzeptieren wie die Dinge jetzt sind um sie irgendwie zu verändern. Sie müssen genießen wie ihr Abendessen schmeckt weil sonst niemand von uns ohne psychologische Schäden leben könnte. Einige schaffen dies nicht. Diese Menschen geraten leicht in Systeme die für sie die Beschreibung des Weltbildes übernehmen und verständlich machen, warum Menschen anscheinend so grausam sein können. Fanatismus entsteht aus der tiefliegenden Hoffnung, das alles irgendwie anders irgendwie besser wäre. Materiell orientierte und Konsumorientierte Lebensweisen existieren weil sie unser globales System erlaubt. Wirtschaftliche Entscheidungen durch die am Ende Giftmüll und Müllberge in den noch verblienen natürlichen Systemen der Welt landen können getroffen werden, weil Ökonomie und globale Interaktionen zum Teil vollkommen intransparent sind. Druch die Fragmentierung in Nationalitäten und Ideologien, Präferenzen und unterschiedlichste Komplexitätsreduktionen werden Entscheidungen möglich, die das Leid für andere Menschen vergrößert. Durch die Krieg entstehen kann, ohne das jeder einzelne Bewohner der geographischen Fläche über die sich ein Land definiert, gefragt wurde ob er einen Krieg möchte – und sich soweit über die Komplexität und Zusammenhänge der Welt informieren konnte das er tatsächlich sieht welche Folgen diese Entscheidung für andere und sich selbst und seine Geliebten haben kann. Dieses Informieren war ihm nicht möglich. Deswegen traf ein Mensch die Entscheidung sich in einer Menschenmasse in die Luft zu jagen. In einer Schule seine Mitschüler umzubringen. Weil wir in einem System leben das nicht menschenfreundlich ist. Um die Menschheit zu retten müssen wir uns alle gemeinsam dazu entscheiden. Nicht erst dann, wenn wir gelernt haben Bilder von verhungernden Kindern zu sehen und anschließend im Restaurant ein Menü zu genießen ohne dabei weiter nachzudenken. Nicht erst dann, wenn wir uns sicher sind, welche Pläne und Reformen langfristig komplizierte Systeme irgendwie beeinflussen können. Unsere gegenwärtigen Systeme sind beispielsweise nicht in der Lage die Ursachen für den Klimawandel innerhalb der nächsten 10 Jahre zu beheben. Wir steuern auf eine Welt zu in der Menschen darunter leiden das sie kein sauberes Wasser und Hygiene haben. Denn in einem solchen System befinden wir uns. Niemand möchte eine unkontrollierte schlagartige Revolution die Chaos oder Anarchie hervorbringt. Denn bisherige Revolutionen hatten nicht den langfristigen Effekt den die Mentalität darin erreichen wollte. Menschen brauchen eine saubere Revolution. Eine sowohl sachliche als auch begeisterte Herangehensweise ein neues System für menschliches Leben zu entwickeln.

V. Globalisierter Humanismus

Vielleicht funktionieren die ersten Versuche nicht. Doch sie werden wertvolle Daten hervorbringen. Allein die bloße Anzahl von Menschen zu veröffentlichen, die eigentlich gern alles komplett anders und besser haben würden, könnte einen globalen Umbruch im Denken bewirken. Menschen müssen Hoffnung schöpfen. Denn Hoffnung sollte ein Menschenrecht werden. Wir leben in einem System das keine Hoffnung schenkt. Es schenkt Vorteile druch leistungs- und belastungsfähigkeit. Es schenkt Anerkennung durch modische Ideale und Aufmerksamkeit durch ökonomische Erfolge. Aber die Menschen die in diesen Systemen leben haben sie sich nicht ausgesucht. Sie haben aus den realistischen Optionen stets die gewählt, die ihnen ein angenehmes Überleben ermöglicht haben. Für einige bedeutet das ein geregelter Alltag und einen festen Beruf. Für andere kriminelle Aktivitäten und Bereicherung. Keiner davon hat sich ausgesucht in einem System zu stecken das beides erlaubt. Keiner von uns kann klar definieren wie man Recht und rechtstaatlichkeit definieren kann wenn man darüber bescheid weiß, wie viel Einfluss Neurotransmitter und biologische – nicht frei gewählte – Eigenschaften des eigenen Körpers zur Gewaltätigkeit oder zu unmoralischem Verhalten beitragen. Aber nur weil wir nicht wissen, wie, dürfen wir uns nicht davon abhalten lassen ein System abzulösen das dies zumindest offen zugibt. Das die bisherigen Systeme als mögliche Lösungen sieht, aber nicht als die einzig möglichen und vor allem nicht als die, die das Resultat der Reflektion jedes einzelnen Menschen und der Äußerung seiner persönlichen Meinung ist. Denn wenn wir Demokratie als die menschenfreundlichste Art von globaler Organisation definieren, müssen wir doch erkennen das wir keine solche Demokratie bisher haben. Die gängige und akzeptierte Art, die Gesamtheit der Ansichten, Befürchtungen, Hoffnungen und Erfahrungen eines einzelnen Menschen in sein staatliches System zu integrieren sieht so aus: 1-2 Kreuze alle 2-4 Jahre. Was ist daran genau demokratisch? Der Mensch wird gezwungen die Komplexität seiner Wertevorstellungen in Einklang mit der Komplexität unserer Systeme zu bringen und dies durch ein Ankreuzen? Ein Ankreuzen von vorgegebenen Optionen die er zum größten Teil nicht mitbestimmt hast? Optionen über die er keinen weiteren Einfluss in den nächsten Jahren hat als dieses eine Kreuz? Das ARgument, er könne sich ja politisch angagieren ist durch die damit verbundene Komplexität augenblicklich ad absurdum geführt. Jeder Mensch müsste eine eigene Partei gründen die genau seine Sicht auf die Dinge wiederspiegelt. Erst dann könnte er mit anderen Parteie kooperieren und Meinungen miteinander weiterentwickeln. Irgendwann würden sich daraus Parteien ergeben, die von den einzelnen Entscheidungen und Ansichten ettlicher Menschen zusammengesetzt sind. Stattdessen haben wir Parteien deren Konstitution und Handlungen auf die Entscheidungen eines kleinen Rahmens von Menschen begrenzt ist. Der erste Schritt in die Politik ist für fast jeden Menschen ein unmöglicher. Weder das Selbstvertrauen etwas mitbestimmen zu können, noch das Gefühl damit etwas positives ererichen zu können sind groß genug um eine so aktive Demokratie zu ermöglichen. Einerseits weil viele dafür nicht ihre Freizeit aufgeben wollen. Andererseits weil viele dies nicht in einem Rahmen betreiben können durch den sie Geld verdienen. Die Micro-Entscheidung nicht politisch aktiv zu werden ist nicht die aktive Entscheidung die gegenwärtigen Organisationsstrukturen gut zu heißen. Sie wird getroffen als eine Auswahl der Möglichkeiten die für einen Menschen verständlich und nachvollziehbar für sein direktes Umfeld und das eigene Wohlergehen waren, und zu dieser gehörte nicht ‘alles neu, besser für Menschen, keine Ahnung wie aber am besten sofort’. Wir behaupten diese Möglichkeit kann es geben, kann durch einen wissenschaftlichen und staatlichen Prozess erarbeitet werden und kann darüber hinaus Anreize für Menschen bieten sich in verschiedenster Weise daran zu beteililgen. Eine solche Möglichkeit muss frei von ideologie sein aber zugleich in der Lage jede freie Meinungsäußerung zuzulassen. Aber auch, das jeder persönlich bestimmen kann was er sehen will und was nicht, so zum Beispiel Dinge ausblenden kann die von mehreren Menschen als “radikal” oder “unmenschlich” bezeichnet wurden. Diese extremistischen Äußerungen und Ansichten gehören zur menschlichen Natur. Es gibt ein Bedürfniss sie auszudrücken und deren Denkrichtungen zu verfolgen. Solange der Bedarf danach groß genug ist muss ein Weg gefunden werden auch diesem einen Raum zu geben. Das bedeutet nicht, ihn gut zu heißen. Menschen tragen die Verantwortung für die globale Situation. Jeder Einzelne, egal ob er es wollte oder nicht. Das ist ein fundamentales Problem unserer gegenwärtigen Staatlichen Systeme. Staatliche Systeme sollten dem Menschen unabhängig von Aussehen, Identität, Ort und Art der Geburt und unabhängig von allen anderen biologischen Eigenschaften ein Umfeld bieten in dem er gesund leben und sich entwickeln kann. Bisher sorgen Staaten und Länder nur für die Menschen innerhalb ihrer Ländergrenzen mit mäßigem Erfolg dafür*. Dies ist rassistisch, denn nur weil ein Mensch neben der Ländergrenze geboren wurde wird ihm eine andere Art von Behandlung und Lebensqualität zuteil. Das ständige Argument der Mensch wäre frei in seinen Entscheidungen, und wenn ihn etwas stören würde – würde er es ja ändern ist ein Vorurteil das Menschen auf bestialische Weise abwertet. Denn niemand hat bewusst entschieden in diesem System geboren zu werden und zu leben. Niemand hat sich ausgesucht das unsere Microentscheidungen ein globales System beeinflussen. Und niemand hat bewusst die Komplexität für unsere Systeme so gewählt das sie kein Mensch einzeln mehr durchblicken oder sinnvoll beeinflussen kann. Dies war kein Wunsch einer signifikanten Anzahl an Menschen. Das die Systeme weiterhin menschliches und ökologisches Leid tolerieren ist ein Symptom von Hilflosigkeit. Individueller als auch staatlicher Hilflosigkeit. Ein Land kann nicht einfach die Verantwortung für die Lebensqualität eines Menschen auf der anderen Seite der Welt übernehmen. Wer berechtigt dieses Land dazu eine Gruppe von Menschen anders zu behandeln? Eine willkürliche geographische Grenze, die heutzutage nur mit kapitalistischen Faktoren wie Zöllen Bedeutung hat, dient als Grundlage für diesen Rassismus. Eine menschliche Zivilisation die einen modernen und globalisierten Humanismus versteht und beabsichtigt, muss von den Identitätskonzepten die wir gegenwärtig aufrechterhalten, absehen. Niemand verlangt Tradition oder Kultur zu opfern oder auf eigene Lebensqualität zu verzichten. Lediglich muss aus dem theoretischen Wissen darum, das es irgendwie besser sein könnte ein aktives und mitreißendes Projekt werden. Ein Langzeitunterfangen das beliebig oft scheitern wird. Aber vielleicht kann die Vielzahl solcher bewusster Versuche der klaren Absicht ‘Die Welt zu retten’ die Anzahl der Weltkriege um nur einen reduzieren. Irgendwo wird die Geschichte geschrieben werden, wieviele Weltkriege die menschliche Spezies durchleben musste um Erwachsen zu werden. Wenn diese Anzahl, welche mit unendlichem Leid verbunden ist, durch eine Veränderung der gegenwärtigen Microentscheidung eines Menschen eventuell beeinflusst werden könnte – sollten wir diese Entscheidung nicht als Option anbieten? Offen und durch Menschen formuliert, interaktiv, variationsreich, mehrschichtig, personalisierbar, selbst aktualisierend, reguliert, frei. All das wären notwendige Eigenschaften von soetwas. Und die Errichtung und Instandhaltung von soetwas wäre zweifellos sehr komplex. Der Schritt, Menschen eine Option zu bieten die Komplexität endlich so reduziert, das damit keine weitreichenden unkontrollierbaren und ideologischen Nebenwirkungen entstehen ist notwendig. Er ist technologisch machbar und sollte priorität werden. Die Welt zu retten mag unmöglich oder unwahrscheinlich sein – jede Absicht dazu wird jedoch im Keim erstickt wenn nicht jeder Mensch frei entscheiden kann einfach nur zu Leben – zu Leben ohne das unter diesem Umstand andere Menschen leiden müssen. Staatliche und ökonomische Systeme können nicht augenblicklich transparent werden. Und Ungleichheiten jeglicher Art verschwinden nicht in Tagen oder Wochen. Vielleicht können wir aber einen Weg dahin finden, der jedem einen Vorteil erlaubt. Den tatsächlich Unbeteiligten die Möglichkeit bietet mit einem einzelnen Mausklick pro Monat schon dazu beizutragen die Welt zu retten. (und dafür bestenfalls noch 1€ zu erhalten). Den angagierten die Chance geben sich voll und ganz auf die Gesamtsituation zu fokussieren. Ihnen die Möglichkeiten bieten Forschung zu betreiben und aktiv durch die Welt zu reisen um Informationen zu sammeln, wer noch alles die Welt retten würde – wenn er es könnte. Egal ob es ihm heute oder morgen möglich erscheint. Den Staaten und Firmen die Möglichkeit geben sich langsam zu einem System weiter zu entwickeln das einheitlicher, effizienter, offener und humanistischer (= ökologischer) ist. Das den Firmen selbst mehr Freiheiten erlaubt weil menschenfreundliche Entscheidungen in besonderer Weise profitabel sind. Es mag unmöglich erscheinen, aber hier haben wir eine mögliche Lösung dafür zusammengestellt. Ob sie praktisch funktioniert kann nur durch einen Versuch mit Gewissheit gesagt werden.

Ob jemand das Projekt verurteil oder gut heißt könnte keine Rolle spielen – denn den meisten Schaden dem Projekt zufügen könnte man dadurch zu zeigen, das es unmöglich ist. Wir müssen aus dem Vorgang die Welt zu retten eine klar definierte Wissenschaft, eine neue Art von Hoffnung und ein Spiel machen. Menschen sollten ein gutes Leben haben – und wir glauben daran das Menschen so genial sein können, das sie das Weltretten selbst zu einer coolen und Spaß bereitenden Aktion machen können. Dies ist nur möglich wenn sich viele dazu entscheiden, zumindest einen Mausklick beizusteuern. Vielleicht irgendwann eine Stunde im Monat lesen. Vielleicht irgendwann an einem Tag die eigenen Ideen und Gedanken mitzuteilen. Dafür muss Hoffnung wichtiger werden als Geld. Und Menschen müssen mitteilen, wenn sie sich lieber für ein besseres System entscheiden würden als das, was gerade global abläuft. Politik und Ökonomie muss vor das unmittelbare Problem gestellt werden, alles gleichzeitig zu retten, zu verbessern und fairer zu gestalten. Es ist nicht länger angebracht dysfunktionale Systeme aufrechtzuhalten und Ressourcen dafür aufzuwenden, wenn schon klar ist das nur ein gänzlich neues System langfristig das Vertrauen von Menschen in die Menschheit zurückgeben kann. Wir schlagen nur eine Variante vor. Und hoffen das sie weitere inspiriert. Das sie Menschen zusammenführt die sich auf eine einzige Sache einigen können und bereit sind über alles andere dafür hinwegzusehen: Alles auf dieser Welt muss schnellstmöglich sehr viel besser werden. Denn vielleicht reicht das schon aus um es zu bewirken.

Wie rettet man jede beliebige Welt aus einer beliebig komplexen und schrecklichen Situation auf eine Weise das der Vorgang des ‘Rettens’ selbst positives bewirkt und mit ‘Welt’ jede mögliche DEfinition von Welt inbegriffen ist und absolut niemand davon einen NAchteil hat?

  1. (wenn es sie noch nicht gibt)
    Mache eine Wissenschaft aus dem ‘Welt retten’.
  2. (wenn es noch keines gibt)
    Mache den generellsten und simpelsten positiven Gedanken zu einem Konzept.
  3. (sofern noch nicht verfügbar)
    Mache aus dem Konzept (auf wissenschaftlicher Grundlage) Arbeitsplätze und Spiele.
  4. Spiel das Spiel.

Dies ist, wie erwähnt, nur eine mögliche Variante. Der erste Punkt beinhaltet bereits, das man den ‘Plan’ permanent anpassen muss um den gegenwärtig ‘bestmöglichen’ durchzuführen der dem jeweiligen öffentlichen Interesse entspricht oder diesem am nächstmöglichen kommt. Dies kann bzw. sollte auch stets beinhalten und ermöglichen, dass mehrere Pläne parallel stattfinden. Da nur auf diese Weise effektiv Daten gesammelt werden können und zudem ein tatsächlich demokratisches System bereitgestellt werden kann. Das Folgende ist also nur Eine Variante und soll als Blaupause gesehen werden, wie Pläne dieser Art später aussehen könnten. Die wissenschaftliche Grundlage muss erst geschaffen werden weswegen diese Variante auch nicht den Anspruch erhebt den geforderten Prinzipien bereits entsprechen zu können.


Beispielplan : Vergleiche Chart für die Hintergründe (noch nicht übersetzt)


1. Mache eine Wissenschaft daraus [Mind.hub]

Wenn man die Formulierung ‘Welt retten’ hört geht jedem etwas anderes dabei durch den Kopf. Von Assoziationen zu Utopien bis zur absurden und aberwitzigen Idiotien ist alles denkbar. Wenn man diese Zugangsprobleme einmal beiseite lässt, wird die Ursache für das Problem deutlich. Das Verständnis für diese Terminologie muss auf einen Nenner gebracht werden. Es muss genau definiert werden was mit ‘Welt’ gemeint ist und wie dieses ‘retten’ vonstatten gehen soll. Ansonsten ist es eine für sich genommen leere Phrase. Dies muss im Rahmen einer analytischen und sachlichen Betrachtung stattfinden. Um aus dem Weltretten nicht nur ein fiktives Konzept sondern eine inhaltlich bedeutsame Disziplin zu machen braucht es einen Namen, abermals ist dieser hier nur provisorisch. Damit der wissenschaftliche Charakter durchkommt schlägt diese Version vor: Vivoveltologie, abgeleitet von Latein Vivo für Leben und griechisch Veltiosi für Verbesserung. {Alternativen: Vivologie, Realitätswissenschaft, Anthropo-irgendwas,..Vorschläge für ein kommendes Voting gern einreichen} Die Benutzung des Begriffs Leben, vivo, anstatt einem Wort für ‘Welt’ macht nun eine erste Spezifizierung: es geht nicht um irgendeine beliebige Art von Welt sondern eine Welt in der es Leben gibt und die Betrachtung bezieht sich auf die Welt die von diesem Leben selbst erfahren wird. Das Konzept von ‘Welt’ bezieht sich also auf das was von Lebewesen ‘erlebt’ wird und das was im Zuge von Lebendigem geschieht und wie dies Zusammenhängt. Wie einzelne Lebewesen in Systeme integriert sind und wie diese zusammenhängen, was das gegenwärtige Spektrum an wissenschaftlichen Erkenntnissen darüber weiß und noch herausfinden muss. Die Wissenschaft des Verbesserns des Lebens ist also eine Wissenschaft darüber, wie die Lebensumstände für Leben insgesamt verbessert werden können. In unserem Falle spielt sich Leben zunächst einmal auf der Erde ab und betrifft sehr grob ausgedrückt die Welt der Lebewesen und Pflanzen. Darunter logischerweise Menschen. Menschen sind aus der Natur hervorgegangen und wenn wir annehmen, dass das prinzipiell etwas gutes war sollten wir Natur auch als Teil des Menschen ansehen. Wir definieren daher das Menschen ein besseres Leben haben können, wenn es der Natur besser geht. Das es weiterhin ‘der Natur auch dann besser geht’ wenn es Menschen besser geht. Leben ist etwas sehr komplexes was nach wie vor nicht eindeutig definiert werden kann und sowieso in seinem Stattfinden und Entstehen auf der Erde noch am Anfang eines Verständnisses ist. Für andere Perspektiven ist dieses Wissen bereits enthalten, beispielsweise in religiösen oder spirituellen Konzepten. Eine Verbesserung die wertfrei und subjektiv gültig ist, muss sich also abseits solch ideologischer Stellungnahmen definieren. Ideologie und Glaube ist für den Menschen offensichtlich ebenso wichtig wie Faktenwissen und Experiment. Dies bedingt eine Offenheit gegenüber verschiedenen Erklärungsmodellen, denn es sollte nicht verschleiert werden das es keinen eindeutigen Hinweis auf die Richtigkeit einer dieser Disziplinen gibt, der für jeden Menschen gleichermaßen überzeugend ist. Offensichtlich spalten sich Menschen entsprechend ihrer Ideologien voneinander ab, eine Grundlegend Akzeptanz für verschiedenartige Weltsichten muss also mit beachtet werden, wenn man von einem neutralen ‘Verbessern’ sprechen möchte. Dieser Umstand könnte zu einem Hauptmotiv jeder Motivation, Politik und Vivoveltologie werden: “Hey, wir sind alle am Leben, keiner weiß wieso, lass uns rausfinden warum wir da sind oder einfach nur spaß und ein cooles Leben haben. Aber bevor wir uns über Meinungen und Ansichten entzweien, lasst uns erst eine sinnvolle Grundlage für jeden Menschen ermöglichen.” Menschen sind untereinander ebenso verknüpft wie die Natur mit sich selbst und der Menschheit. Vivoveltologie betrachtet also zunächst wie es einem einzelnen Menschen besser gehen kann, da es nur so dem generellen menschlichen Leben besser gehen kann. Momentan ist das menschliche Leben verantwortlich für einen sehr tragischen Zustand natürlicher Systeme. Wir sollten dies jedoch nicht als Advokaten postullieren, da für ein neutrales Fundament angenommen werden muss, das jeder das nach seinem Ermessen beste Verhalten anstrebt. Das dieses Verhalten zu Zerstörung und Ungerechtigkeit führt ist eine Konsequenz der Systeme, nicht aber der Menschen die darin leben und zu Entscheidungen gedrängt werden.
‘Verbessern’ als vieldeutiges Wort ist bewusst gewählt, da ausdrücklich das subjektive Verbessern gemeint ist, was jeder Mensch für sich selbst definiert. Ein wissenschaftlicher Kontext zu einem Weltverbessern muss also erhoben werden über die Gesamtheit der Menschen. Das bedeutet diese Wissenschaft der Lebensverbesserung ist in ihrer Anwendung eine Erhebung von Daten über einzelne Bedürfnisse und Wünsche und dadurch eng mit der Psychologie und Philosophie sowie der Religion und Neurowissenschaft verbunden. Anhand dieser Daten versucht dann ein System, das selbst aus diesen Perspektiven abgeleitet wurde, die jeweiligen Bedürfnisse zu ermöglichen. Die beteiligten Disziplinen zusammen müssen die Grundlage dafür definieren, was für einen Menschen (später, allgemein Leben) ein minimal erlebbares Leben ist. Denn nur wenn jeder Mensch eine Grundversorgung mit lebenserhaltenden Mitteln und Information über die Welt hat, kann er in humanistischer Weise Teil einer menschlichen Zivilisation sein. Die geisteswissenschaftliche Ideologie hinter einer Vivoveltologie sollte sich also allein über die Bedeutung des Humanismus definieren um Neutralität zwischen allen ideologischen und konzeptuellen Differenzen zu erreichen.
Die Beschreibung was ein ‘gutes’ d.h. verbessertes Leben für einen Menschen ist muss daher einerseits individuell sein, da jeder Mensch in seiner Komplexität, seinen Bedürfnissen, Ansichten und Empfindungen unterschiedlich ist und das Recht auf Individualität hat. Es gibt jedoch andererseits auch grundlegende Lebensumstände die für alle Menschen gleichermaßen erfüllt sein müssen damit es ihnen gut gehen kann. Diese fassen wir zusammen als Gesundheit und Lebenserfahrung und sind zu definieren bevor konkretere Umfragen erhoben werden können. Gesundheit zu erleben bedeutet auf genug und gesunde Nahrung und Wasserversorgung zurückgreifen zu können sowie Zugang zu einer sicheren Unterkunft und zu medizinischer Versorgung zu haben. Zur Lebenserfahrung gehört die Möglichkeit, sich beschäftigen zu können und bestmögliche Chancen gegeben zu bekommen das eigene Leben zu gestalten und sich selbst und seine Fähigkeit, dieses zu verstehen und positiv zu erleben zu entwickeln und erweitern*. An diesem Punkt greift Vivoveltologie über in wissenschaftliche Disziplinen wie Städteplanung, Logistik und beispielsweise Produktionsverfahren für Nahrungsmittel. Wie kann die Menschheit für jeden Menschen ein Mindestmaß an Lebensqualität bereitstellen? Was für Möglichkeiten gibt es, den spezifischen Hindernissen zu begegnen? Die wissenschaftliche herangehensweise nimmt stets einen möglichst allgemeinen Hintergrund als Grundlage an. Die Situation unserer Welt ist der uns bekannte ‘Anwendungsfall’. Beispielsweise haben wir Nationen und ‘Ländergrenzen’ zur Gruppierung von betrieblichen und kulturellen Strukturen. Diese manigfaltigen Arten von Gruppierungen sind jedoch auch Ursache die eine rein humanistische Aktivität häufig beeinflusst oder gar verhindert. Auch ist die Distanz zwischen der Lebensqualität die Menschen auf unserer Welt haben sehr groß. Es geht in dieser Wissenschaft nicht darum, nur denen zu helfen denen es ‘offensichtlich’ sehr sschlecht geht, weil sie beispielsweise verwundet sind oder hungern. Es geht gleichermaßen darum wie man Menschen in den reicheren Ländern zu einem besseren Leben verholfen werden kann. Lediglich die Betrachtungsebenen verschieben sich dabei, bleiben durch eine Wertneutralität aber unbeeinflusst von den scheinbaren Differenzen. In den ‘entwickelten’ Ländern spielen häufiger psychische Krankheiten oder Autoimmunerkrankungen eine Rolle. Auch stehen Erlangen von Reichtümern oder soziale Anerkennung im Fokus. In den Schwellenländern sind es dagegen eher Landminen, Hungersnöte oder Faschisten. Eine Wissenschaft des Weltrettens versucht den unmöglich scheinenden (Inter)Link (eine beiderseitige Verknüpfung) zu erschaffen, wie man jedem einzelnen Menschen zu einem besseren Leben verhelfen könnte. In diesem Kontext werden Hypothesen aufgestellt und es müssen Experimente durchgeführt werden um Daten zu sammeln und Erkenntnisse offen zugänglich gemacht werden. Diese Daten müssen frei und offen zugänglich für jeden Menschen unabhängig seiner Lebensümstände sein, was wiederum eine Grundversorgung eines jeden Menschen voraussetzt. Jeder Mensch hat das Recht zu erfahren, das es eine Wissenschaft gibt die sich allein darum kümmert, wie man besser für ihn sorgen könnte und dabei die Umstände der Gesamtheit des Lebens auf der Welt möglichst nicht verschlechtert. Diese Wissenschaft versucht das selbe für jeden anderen gleichermaßen zu leisten. Eine darin enthaltende Grundlage ist das Problem des stabilen zwischenmenschlichen Miteinanders. Bis nicht anderes bewiesen ist, sollte angenommen das ein solches möglich ist, wenn es ein faires und von Menschen selbst geschafenes System existiert, das jedem Menschen nach Möglichkeiten der menschlichen Zivilisation ein Leben entsprechend seiner Bedürfnisse und Vorstellungen ermöglicht. Dies ist automatisch mit der Notwendigkeit einer zwischenmenschlichen Diplomatie und Rücksichtnahme als Grundlage für ein adäquates System verbunden.
Zum Teil ergeben sich in erster Annährenug oder den unwillkürlichen Assoziationen Widersprüche und für vieles erscheint es auch grundsätzlich und systemunabhängig keine Lösung zu geben. Wir vertreten dabei ausdrücklich die Zuversicht das dies nur aus unseren Gegenwärtigen Systemen heraus so wirkt. Menschliche Bedürfnisse zu erfüllen in einem globalen und nach einheitlich humanistischen Prinzipien war in der Vergangenheit nicht denkbar, weswegen es Rückblickend auch unmöglich scheint das soetwas existieren kann. Jedoch hat die Menschheit erst zu Beginn des 21. Jahrhunderts ein Weltbewusstsein, das den miserablen Zustand des Lebens auf der Erde erkennt. Wir möchten dazu beitragen das diese individuelle und mit viel Leid verbundene Erkenntnis umgehend zu einer Aktion führen muss um die weitere Entstehung und Förderung psychischer Krankheiten und sozialer wie ökologischer Schäden abzuwenden. Zudem hat die Menschheit bis dato noch keine Wissenschaft die das Welt verbessern in dem hier beschriebenen allgemeinen und komplexen Umfang wirklich untersuchen konnte. Eine Wissenschaft die untersucht, wie man (d.h. die Menschen dieses Systems selbst) ein hochkomplexes System von Milliarden an individuellen Lebewesen so beeinflussen kann (das heißt eigenen Bedürfnisse und der Freiheit aller anderen nicht entgegenwirkend), das für alle eine Verbesserung der Lebensqualität ermöglicht werden könnte. Dafür muss eine Grundlage in Form von unterschiedlichen Realisierungen von zwischenmenschlichen Systemen ermöglicht werden. Ebenso wie Naturschutz und Lebensmittelindustrie müssen dafür alternative Systeme aktiv und mit staatlicher als auch wirtschaftlicher Unterstützung entwickelt und getestet werden können. Um diese Aspekte des Lebens außerhalb des menschlichen Daseins zu verbessern erhalten und gleichermaßen den beteiligten Gruppen individuelle Vorteile zu ermöglichen setzt eine signifikante Umwälzung von Ressourcen voraus. Jedoch eine, die nach unserer Ansicht für alle Beteiligten, bei einer konsequent durchdachtend und demokratischen Umsetzung sehr gute und auch kurzfristige Gewinne ermöglicht.
Verbessern mag gefährlich klingen, und natürlich kann dieser Begriff deswegen durch etwas sinnvolleres ersetzt werden. Da Verbessern etwas sehr subjektiv zu definierendes ist könnte suggeriert werden, das jemand für jemand anderen entscheiden würde, was besser für ihn wäre. In einer Wissenschaft des ‘Verbesserns’ geht es jedoch genau darum – das Verbessern für jeden etwas anderes und eigenes bedeutet und deswegen für jeden Menschen einzeln eine Betrachtung gegeben sein muss, die er nach eigenen Vorstellungen ermöglicht und herausstellen soll, wie man ihm zu einem besseren Leben verhelfen kann. Solange bis es möglich ist, tatsächlich jeden Menschen zu fragen, ob er mit seinem Leben momentan zufrieden ist muss jedoch davon ausgegangen werden, das jeder Mensch eine Grundversorgung mit besagter Gesundheit und Lebenserfahrung benötigt, wenn er über diese gegenwärtig nicht verfügt. Ebenso wie Eltern entscheiden, es wäre besser für die Welt und/oder sich selbst, ein Kind in die Welt zu setzen, müssen Menschen die Verantwortung für ihre menschliche Zivilisation tragen – und ihnen muss die Möglichkeit dazu gegeben werden. Von sich selbst. Erst wenn jeder einzeln befragte Mensch die Frage nach seinen Lebensumständen positiv beantworten kann, sollte man von einem minimal funktionalen, globalen System sprechen. Diese Beschreibung zeigt die tatsächliche Distanz dazu im Angesichte unserer jetzigen Organisationsstrukturen auf. Bereits für die Formulierung eines solch eigentlich simplen Satzes müssen ettliche Dinge – eigentlich Selbstverständlichkeiten – explizit erwähnt werden, da es kein einheitliches humanes Grundverständnis gibt. Man muss erwähnen das dieser Mensch dabei selbst entscheidet was und welche Informationen er teilen möchte, das er dabei nicht beeinflusst werden darf, das die Feststellung ob er dabei beeinflusst, konditioniert oder anderweitig nicht über seine Rechte aufgeklärt ist aber nicht seine Privatsphäre verletzen darf. Das er selbst mit definieren darf, was einem Menschen wie gefragt werden muss, um festzustellen ob er Hilfe braucht. Denn wir nehmen an, das unsere bisherigen Systeme nicht ausreichend klar machen welche Möglichkeiten der Einzelne hat, welche Unterstützungen ihm zuteil werden können und vorallem das dies völlig willkürlich an jedem Ort dieser Welt vollkommen unterschiedlich ausgelegt wird.
Es muss ein Menschenrecht werden zu verstehen, was nach wissenschaftlichem, logischen und rationalen Standard ein Mindestmaß an Lebensqualität ausmacht, und das anhand dieses Verständnisses entschieden werden kann ob es erfüllt ist. Ebenso muss ein Mensch für den diese Mindestanforderungen an Lebensqualität äußern können was er wiederum für Wünsche, Probleme oder Bedürfnisse hat, die er selbst sich nicht erfüllen kann und Unterstützung bräuchte. Natürlich wieder eine UNterstützung die individuell ansetzt, aber global Konsequenzen mit einbezieht. Jeden einzelnen Menschen in diese Untersuchung mit einzubeziehen ist natürlich ein überwältigendes Unterfangen, bereits in der Konzeption selbst. Das es gegenwärtig unmöglich scheinen mag und bisher nicht erreicht wurde sollte aber auf keinen Fall als Argument dienen, das es auch priniziell unmöglich wäre. Schließlich gibt es noch keinerlei offizielle und frei zugängige Versuche, neutrale und offene Aktionen durchzuführen, die ganz ausdrücklich darauf ausgerichtet waren die Welt als Gesamtes zu verbessern. Und dazu in einem, Umfang stattfinden konnten das sie für jeden einen individuellen Beitrag ermöglicht haben. In dieser Ebene muss sich eine Vivoveltologie den Erkenntnissen der Politik, Geschichte sowie der Wissenschaft der Erforschung komplexer dynamischer Systeme bedienen. Sie sind die Grundlage für ein Verständins, wie individuelle Lebensqualität im Einklang mit einer globalen Gesellschaft erreicht werden kann. Es geht dabei nicht darum eine ‘Harmonisierung’ zu erzeugen die alle Menschen einander gleich machen oder gleichschalten soll. Es geht eben ausdrücklich um die hochkomplexe Problematik, eine unzählbare Menge individueller Interessen, Absichten und Bedürfnisse (=unterschiedliche Interpretationen von ‘Verbessern’) in einem friedlichen und entwicklungsfördernden Rahmen (d.h. ökologisch und humanistisch Verantwortungsbewusst) zu ermöglichen.
Dieser Rahmen ist ein erstes Ergebnis einer solchen Wissenschaft. Bisher haben wir dafür als Beispielhafte Lösung den Zustand unserer Welt wie er gegenwärtig ist und als Erklärungsmodelle die Geschichte und persönlichen Beiträge wie Medien und Schriften die von Menschen im Internet veröffentlicht wurden. Es ist nicht sonderlich aufwendig sich davon zu überzeugen das es ettliche Menschen mit unzureichender Lebensqualität in unserer Welt gibt und auch ettliche Menschen mit einem Mindestmaß oder sogar Übermaß an Lebensqualität unzufrieden sind. Aus der rein nüchternden Perspektive der Wissenschaft heraus werden dafür keine Vorurteile herangezogen wie eine “naturgegebene Schlechtigkeit” des Menschen oder einem dem Menschen “stets eigenen Trieb zu gierigen, selbstbereichernden und egoistischen Verhaltensweisen”. Bis es nicht offensichtlich anders belegt ist, muss angenommen werden das jeder Mensch der gegenwärtig lebt, nach seinen eigenen besten Bemühungen dafür angagiert oder auch nur darauf hofft, das die Welt besser wird. Und es muss davon ausgegangen werden, das jeder noch geboren werdende Mensch ebenso eine gute Welt erleben möchte in der es Leben allgemein gut geht. Die wenigen eventuellen ‘Ausnahmen’ sind aber keine Ausnahmen von der Gesellschaft. Psychopathen und Mörder sind ebenso Teil der Gesellschaft und bis wir kein besseres System unserem jetzigen entgegenhalten können, muss davon ausgegangen werden, das all die Schrecklichkeit die auf unserem Planeten stattfindet und noch stattfinden wird, eine Folge unserer gegenwärtigen Art Menschen zu organisieren ist. Das lediglich unserer unzureichenden Kapazitäten, eine Zivilisation in humaner Art und Weise zu organisieren, solche extremen Verhaltensweisen hervorbringt.
Denn möglicherweise sind sowohl die Handlungen von Menschen die anderen Schaden als auch die sich ergebenden globalen Probleme der Menschheit allesamt Symptom davon, das wir versuchen eine globale Zivilisation auf Grundlage lokaler Mechanismen zu organisieren und regieren. Das heutige Leben ist zu komplex dafür und so werden die unzähligen und nicht transparenten Entscheidungen einzelner Gruppierungen diejenigen, die für Menschen die Optionen für ihr Leben definieren. Und dadurch umso schwerer zu beeinflussen oder zu verstehen werden. Möglicherweise ist überhaupt dies der Auslöser für jedes der abweichenden und inhumanen (aber nicht unmenschlichen) Handlungen. Sie sollten nicht als ‘unmenschlich’ bezeichnet werden da alles was von Menschen getan wird, zur menschlichen Natur gehört. Ob dies den Wertevorstellungen eines jeden einzelnen entspricht oder nicht. Greift man in gewaltsamer oder manipulativer Weise in das Leben eines anderen Menschen ein (später, allgemein in das Leben), verhält man sich nicht den humanistischen Grundprinzipien entsprechend aber wird nicht zu etwas ‘Unmenschlichem’. Denn für jedes menschliche Verhalten fibt es auch eine menschliche Erklärung. Faschisten, Fanatiker und Kriminelle sind Teil unserer menschlichen Kultur und jeder Mensch dieser Gruppierungen prägt ebenso das Erbe der Menschheit wie jeder andere mit seinem Verhalten und Wirken. Das Verantwortungsbewusstsein des Einzelnen muss sich unserer globalisierten Zeit anpassen. Jeder von uns ist für das mitverantwortlich was auf dieser Welt geschieht. Denn es ist logisch belegbar, das jeder Mensch durch jede Änderung seines Verhaltens auch eine Veränderung seines Umfeldes bewirkt. Selbst eine minimale Veränderung des Umfeldes kann dabei massive Konsequenzen für komplexere oder weit entfernte Systeme haben. Der sogenannte Butterfly Effekt ist nicht bloß Theorie, sondern kann anschaulich visualisiert werden. In komplexen Systemen können kleine Änderungen zu größten Auswirkungen führen. Unsere bisherige systemische Organisation erlaubt es nicht dass das eigene Wirken für jeden Menschen transparent wird. Wir haben auch keine Mechanismen die einem Menschen direkt und unkompliziert vor Augen führen wie und wieso welche seiner Handlungen die Realität für andere Menschen auf welche Weise beeinflussen oder welche Strukturen mit seinen Entscheidungen verbunden sind. Es mag unmöglich sein, vorherzusehen was das eigene Handeln genau bewirkt, doch es sollte ein Menschenrecht sein erkennen zu können, was das eigene verhalten für die Menschheit bedeuten könnte. Wenn Menschen aufwachsen und sich dies nur vorstellen müssen, letztlich aber leben können ganz ohne sich darum Gedanken zu machen, erscheint es sehr plausibel das Gier oder Egoismus als Folgesymptome auftreten können. Wenn man nicht die informative Grundlage bereitstellt, das sich ein Mensch über sein eigenes Wirken bilden kann, begünstigt man das Abstumpfen und Unterdrücken von Empathie. Wenn man nicht einen Lebensinhalt zur Verfügung stellt, der dem Menschen bedingungslos ermöglicht mit seinem eigenen Bewusstsein und seinem globalen Umfeld gleichermaßen einen friedvollen Weg der Koexistenz für sich selbst zu finden und entwickeln erscheint es plausibel, das Sekten und Wirtschaftskriminalität zu Lebensinhalten werden. Ebenso Menschen in Systemen leben zu lassen, die ihnen nicht eine absolut einfache und leicht zugängliche Möglichkeit bieten sich auszuruhen, weiterzubilden oder Interessen nachzugehen fördert Isolation, und damit Extremismus oder Depressionen. Gewöhnt man einen Menschen daran, das es okay ist, Spaß zu haben während andere Menschen von Bomben getötet werden ist das einzige logische Resultat davon, das einige dieser Menschen selbst zu Tätern werden die wiederum Bomben auf andere werfen. Denn wir müssen Empathie als ein Talent verstehen, eine menschliche Eigenschaft deren Übung und Entwicklung vor großen und globalen Herausforderungen steht. Wir müssen die Ausbildung dieses Talents kultivieren als wäre es so notwendig wie Sauerstoff und Wasser. Denn für den einzelnen Menschen und seinem Leben in einer menschlichen Gesellschaft ist es das.
Aus den wissenschaftlichen Formulierungen und Beschreibungssprachen die bis hierhin entwickelt wurden muss zudem ein offen zugängliches Portal entwickelt werden, das es jedem einzelnen Menschen ermöglicht auf Ideen, Projekte und Konzepte bezüglich dieser Weltverbesserung zuzugreifen. Es muss zudem ermöglicht werden, das man in einfacher Weise eigene Ideen beitragen, entwickeln und ebenso widerrufen kann. Dazu muss eine interaktive Plattform geschaffen werden die verschiedene leicht verständliche Varianten anbietet, sich aktiv an einem vivoveltologischem Prozess zu beteiligen. Die Beteiligung sollte sich in positiver Weise für den Benutzer bemerkbar machen, da jede Beschäftigung mit den entsprechenden Inhalten etwas grundlegend notwendiges und positives für das Leben auf der Welt ist und für die Menschheitsentwicklung selbst. Die Schwierigkeit, aus den wissenschaftlichen Beschreibungsarten und Ergebnissen leicht zugängliche Nutzerumgebungen zu schaffen fällt in die Hände von Designern, Programmieren und Entwicklern, die ihrerseits Erkenntnisse einbringen und entwickeln. Die noch anstehende Hürde, eine Art Entlohnung für das Nutzen dieses Portals zu ermöglichen wird in Schritt 2 und 3 aufgegriffen. Zunächst muss all der Inhalt des ersten Schrittes in leicht verständliche Beschreibungen umformuliert und veröffentlicht werden. Dazu dienen können und sollten Kunst wie Musik und Malerei, als auch Mode und Literatur. Parallel und aufeinander aufbauend müssen die Künste mit den Wissenschaften Wege finden den Gedanken eines Zivilisationsbewusstseins zu fördern und publizieren.


2. Mache ein Konzept (d.h. viele) daraus [Life.hub]

Mit ‘Konzept’ ist hier gemeint, etwas das nicht wissenschaftlich, trocken oder kompliziert ist. In der Menschheit gab es immer Trends, also Phasen in denen ein bestimmter Inhalt oder eine Denkweise sehr schnell populär und von vielen wahrgenommen wurde. Diese Trends finden heute über das Internet statt und sind wesentlich schnelllebiger und zum Teil komplexer, zum anderen auch abstrakter. Das Potential solcher Trends muss aktiv in den Gesamtplan eingebunden werden. Dies könnte über Votings für Themen-Monate oder einzelne Tage realisiert werden. Für einen bestimmten Zeitraum könnte vorgeschlagen werden das jeder 3 Wörter schreibt die ihm viel bedeuten und die er gern an die Welt richten möchte. Die Beiträge könnten dann von Künstlern weiterverarbeitet werden, und über (3d) Drucker, Musikstücken und Bildern in unterschiedlichsten Weisen mit anderen teilbar gemacht werden. Dieses simple Beispiel hebt einen Aspekt hervor wieso hier ein großes Potential liegt. Menschen müssen eine neue Ebene von Zusammengehörigkeitsgefühl entwickeln bzw. zu einer solchen zurückfinden. Vor allem junge Menschen sind heutzutage aufgeschlossen Trends zu folgen die für ihre Wertevorstellungen positiv erscheinen oder schlichtweg Spaß machen. Hier liegt die Grundbedingung für Zusammengehörigkeit, denn über das Internet lassen sich ettliche Wege finden gemeinsam an etwas zu wirken was wiederum in etwas physischem oder wahrnehmbaren mündet. DAbei können Grenzen und Unterschiede überwunden werden die auf anderen Kanälen noch sehr gegenwärtig zu sein scheinen und negativ beeinflussen was Mneschen miteinander teilen können. Einzig wenn es um die vergegenwärtigung und verdeutlichtung des Prozesses geht, das etwas für die Menschheit passiert sollten diese Kanäle einen offenen Austausch ermöglichen. Hoffnung muss zu einem Menschenrecht werden.
Diese positiven Trends geschehen gegenwärtig in hohor Frequenz und helfen mittlerweile oft dabei Menschen Dinge zu ermöglichen die ihnen ohne das Internet unmöglich gewesen wären. Darunter sind auch Unterstützungen für lebensnotwendige medizinische Maßnahmen, ebenso wie Realisierungen von Lebensträumen. Die Mächtigkeit des Internets ist nach wie vor nicht wirklich erfasst und für das gute eingesetzt und die Probleme die mit dieser mangelnden Aufklärung einhergehen beginnen sich deutlich abzuzeichnen. Durch das Verbreiten von Fakenews und Uwahrheiten entstehen neue Arten von Verschwörungen und Mobbing. Abermals muss davon ausgegangen werden das dies das Ergebnis ungerechter und dysfunktionaler Systeme ist, und Menschen von Natur aus keine bösen Absichten haben. Das diese sich lediglich so verhalten wenn es das System erlaubt und ihnen dadurch eine Verbesserung ihres subjektiven Lebenserlebnisses möglich wird. Eine gehaltvolle und begründete Aussage dazu lässt sich wiederum nur dann treffen, wenn wirkliche Alternativen zu gegenwärtigen Lebensumständen getestet werden. Diese Tests können nicht bereits nach Monaten oder wenigen Jahren schon aussagekräftig werden. Es müssen lang angelegte, umfangreich geplante und schnellstmöglich realisierte Subsysteme sein, denen Unterstützungen zuteil werden um Nachteile gegenüber den etablierten Mechanismen zu überbrücken. Große Projekte effizient und dezentral – das heißt tatsächlich demokratisch (eine frei definierbare Detailiertheit der eignen Stimme von einem Kreuz bis hin zu einem umfangreichen Beitrag – d.h. frei skallierbar*) zu planen und realisieren kann nur über effiziente informationsübermittelnde Systeme wie das Internet stattfinden.
Die jüngere digitale Vergangenheit zeigt, das sich über Trends auch sehr schnell Organisation ermöglicht. Durch die globale Vernetzung von Menschen über Interessenbezogene tags und dadurch sehr viele Hindernisse hinweg ergibt sich ein Potential zur Handlungsfähigkeit was bisher ungesehen und von Menschen noch nicht erlebt wurde. Dieses Potential darf auf keinen Fall missbraucht werden, wir schlagen daher vor diese Mächtigkeit beispielhaft an humanistischen und den hier beschriebenen Ansätzen aufzuzeigen. “Schaffen es Menschen ein Haus innerhalb eines Tages zu bauen und komplett bewohnbar einzurichten?” solche Challenges könnten dazu herhalten den Menschen langsam und bewusst vor Augen zu führen wie viel Einfluss jeder Einzelne tatsächlich auf das Gesamte hat. Wir müssen dafür nur die Zugänge bereitstellen und die Zuversicht wecken. Mit anschaulichen Beispielen, Parties und Veranstaltungen kann ein positver Ruck nach vorne – in keinerlei politische Richtung als in die eines ideologiefreien modernen Humanismus – angetrieben werden. Das Kanäle wie soziale Medien und Messenger bewusst dafür genutzt werden können, positive Stimmung zu verbreiten sehen wir an zahllosen Beispielen. Wenn wir den Gedanken erlauben, das Hoffnung und positive Stimmung zu einem weiteren Menschenrecht werden sollten (und zeitnah könnten) und in Zukunft als eine lebensnotwendige Komponente der menschlichen Lebensqualität gezählt werden können – könnte man bereits von einer Art Utopie sprechen, insbesondere im Vergleich zu einer isolierten und fragmentierten Geselllschaft wie der gegenwärtigen. Wenn Menschen nicht erleben oder mitbekommen (können), was es in der Welt an positiven Aktionen und Maßnahmen von Anderen gibt ist es plausibel, das sie sich in Isolation abspalten oder durch Ideologien zu Seperationen bewegen lassen. Um dem entgegenzuwirken muss ein Werbekonzept rund um das Konzept die Welt zu verbessern erschaffen werden. Ein nicht kommerzielles Vergegenwärtigen, das Menschen positive Absichten haben, diesen nachgehen und diese in der Gemeinschaft auch den Einzelnen erreichen und für ihn zugängig werden können. Die Kommunikation dazu, die Bewahrung von Neutralität und Korrektheit darin ist ein weiteres Thema für die Vivoveltologie im Bereich Kommunikationstechnik, Mediendesign und Nachrichtendienste.
In unseren gegenwärtigen Systemen sind sehr viele Elemente an Geld gekoppelt die nicht an Geld gekoppelt sein sollten und umgekehrt. Es sollte unabhängig von finanziellem Kapital sein welche gesundheitliche Behandlung einem zuteil wird. Angagement für Mitmenschen hingegen sollte in irgendeiner Weise entlohnt werden, wird es aber nur wenn man dem in beruflicher weise nachgeht. Verhält man sich freundlich sollte das Umfeld einem mit Verlässlichkeit etwas positives zurückmelden. Das muss nicht Geld sein und sollte natürlich nicht nur irgendwelche ungewollten Eingriffe in die Privatsphäre oder Überwachung realisiert werden. Die Forderungen zielen nur darauf ab, generelle Denkrichtungen zu verdeutlichen und propagieren. Es lassen sich unzählige Konzepte finden mit denen man ein Bewusstsein für Positives in der Menschheit stärken kann. Und es sollte mit der selben Ernsthaftigkeit verflogt werden wie Pharmazie oder Diplomatie, da die Gesundheit der Menschheit direkt an die Gesundheit des Einzelnen gekoppelt ist. Abermals steht Komplexität einer Chancengleichheit im Wege. Isolierte Menschen oder solche ohne Zugang zu Technologie oder Bildung verlieren leicht den Anschluss an dem Anteil der Menschheit, der sich nicht nur für eigenes Wohlergehen begeistert sondern auch auf andere Lebewesen und deren Lebensbedingungen schaut. Auch hier kann nur über die Verknüpfung von Menschen miteinander über einfache und positive Gedanken die Komplexitätsbarriere überwunden werden, um Vorurteile abzubauen und auch mit gegensätzlichen Identitäten auszukommen. Die zweite Phase könnte also das Verfassen von Büchern, Musik und anderer Kunst beinhalten um auf einem leicht zugänglichen Weg zu verbreiten das wir nun ein Verständnis entwickeln, wie man Leben besser gestalten kann. Das dafür eine fundierte Grundlage in Form einer Wissenschaft geschaffen wird. Und das jeder an dieser Wissenschaft als Ferscher mitarbeiten kann da er selbst davon ‘betroffen ist’ ein Leben zu erfahren. Der zweite Schritt dieses Plans ist die Wiederbelebung humanistischer Ideale in einer der heutigen Zeit entsprechenden Modernität und Offenheit. Auch der eigene Vorteil in einer freundschaftlicheren oder familiäreren Zivilisation darf dabei als Motivator dienen. Es darf nicht länger ein Gegensatz sein, für sich selbst etwas Gutes zu tun oder anderen zu helfen. Es muss so einfach werden, das sich mehr Menschen für diesen Weg entscheiden. Es muss Menschen bewusst gemacht werden, das wir aktiv daran arbeiten eine neue Option zu schaffen die tatsächlich und offensichtlich anders ist, als alle anderen. Dazu kann über eine Plattform Live-streaming angeboten werden. In diesen Livestreams können beispielsweise Arbeiter in Hilfsorganisationen ihren Alltag teilen. Oder Menschen die ein Tierheim bauen über Audioaufnahme andere teilhaben lassen, wie die Planung dafür stattfindet. All diese Dinge geschehen im Jetzt, doch die Komplexität unserer verwobenen Systeme verhindert das jeden dieses Wissen erreicht. Es muss offensichtlich werden, was und das Menschen sich aktiv für eine bessere Welt einsetzen. Chatrooms, Foren und Video Streaming sind neben Trends über soziale Medien also die Mittel der Wahl für eine Konzeptualisierung.


3. Mache ein Spiel – einen Beruf – daraus [Ressource.hub]

Der bloße Gedanke die Welt retten zu wollen wirkt auf die meisten Menschen so utopisch das sie direkt nach dieser Formulierung die physiologische Fähigkeit der Wahrnehmung geradezu deaktivieren. Es ist der Schutzmechanismus der eine Funktionalität in unserer Welt ermöglicht, nicht aber die bewusste Absicht der Welt nicht helfen oder dieser schaden zu wollen. Jeder der es schafft für einen kurzen Moment seine Filter zu senken und in Erwägung zu ziehen, das seine Hoffnung vielleicht doch Realität ist und es unglaublich viele Menschen gibt die eigentlich etwas ändern wollen. Eine Motivation für ein solches Unterfangen zu erzeugen basiert natürlich auf treibenden Kräften die einem Konzept wie diesem einen SInn und ihr Vertrauen zuordnen können. Damit sie anderen auf individuelle Weise beschreiben können was die Gedanken dahinter sind. Der einfachste Weg Menschen für etwas Neues zu motivieren oder interessieren ist, wenn es Spaß macht oder wenn es Geld bringt. Das zutiefst ernsthafte Thema sich mit den schwersten und komplexesten Problemen unserer Welt zu beschäftigen, muss zu etwas völlig anderem werden als das, was es jetzt noch ist: Eine unbezwingbare Größe an Verzweiflung und Überforderung, die Menschen zur Unterdrückung ihrer Empathiefähigkeit zwingt. Mit Bildern von hungernden Kindern kann man zwar an das Gewissen einiger appellieren, bei der Mehrheit führen diese jedoch eher dazu, das die FIlter noch stärker werden und die Sensibilität weiter gesenkt wird. Das die unbewusste aber ständig empfundene Form von Mitleid die jeder durch den Zustand unserer Welt in sich trägt ein Stückchen wächst. Menschen sehen die Abbildungen und verstehen was dahintersteht, doch der Umfang des Problems und die eigene empfundene Hilflosigkeit lähmen eine Verarbeitung der Information. Innerhalb von Milisekunden werden alle Assoziationen unterdrückt, denn es hilft ja auch tatsächlich niemandem, wenn es einem selbst nun schlechter geht. Man gelangt zu keinen neuen Erkenntnissen wenn man über das Thema nachdenkt, weil sich zu oft gezeigt hat das man selbst irgendwie nicht in der Lage zu sein scheint, auf das globale Geschehen Einfluss zu nehmen. Man würde etwas ändern wenn man könnte – aber kaum jemand weiß wie. Und die Anzahl der Versuche es zu schaffen ist so unübersichtlich geworden das niemand mehr entscheiden kann welches System er nun unterstützen kann. Das Angebot ist zu groß, die Komplexität um eine Entscheidung zu treffen zu groß – es wird einfacher, keine Entscheidung zu treffen. Es wird gesellschaftlich anerkannt von solchen Themen nicht zu reden. Zu groß ist der assoziierte Schmerz – nicht etwa wären die Gründe wirklich überzeugend das es nicht anders geht. Nur der Vergleich mit dem wie es ist und dem wie es sein sollte, so wie jeder es individuell bewertet und wahrnimmt, überfordert. Der Abstand zwischen ‘menschlich’ und ‘tatsächlich’ ist zu groß und Hilflosigkeit wirkt als einzige logische Reaktion. Dem muss etwas entgegengesetzt werden, denn der ernsthafte Ansatz hat versagt, Abschreckung motiviert Menschen erst, wenn das Leid unerträgliche Ausmaße angenommen hat. Zwar wird durch das Ansprechen von Schuldgefühlen wohl ein mindestmaß an humanitären Aktivitäten aufrechterhalten. Alles was gegenwärtig aber zur Hilfe der Menschheit geschieht ist sehr weit von dem entfernt, was an humanistischem Einfluss und Umweltschutz möglich wäre. Wenn die Entscheidung dazu nur sehr sehr viel einfacher wäre, Spaß machen würde oder einem auf anderem Wege eigene Wünsche erfüllt.
Ein ernstes Thema in ein Spiel zu verwandeln ist einerseits schwierig, andererseits eine Gratwanderung bei der man Gefahr läuft dem Thema die Ernsthaftigkeit zu nehmen. Doch letzlich ist die gegenwärtige Auseinandersetzung der Gesellschaft mit den Problemen der Schwellenländer und Obdachlosen nicht weniger Makaber – eine instabile Mischung aus Verdrängung, Hilflosigkeit und Hoffnung. Menschen wetten an Börsen oder bei Glücksspielen, zum Teil mit Geld das sie nicht haben, um irgendwie an viel Geld zu gelangen. Die Interaktion von Menschen mit der Realität wird von Geld bestimmt welches von realen Werten schon längst entkoppelt ist. Finanzielle Werte sind von Natur aus gefährlich für Leben. Denn sie erlauben es, für ein Lebewesen einen Wert zu definieren. Insesondere die Börse unterstützt dabei Wirkmechanismen die menschenverachtende Entscheidungen auf ökonomischer Ebene nicht nur toleriert, sondern durch Erfolgsaussichten geradezu motiviert. Nicht weil Finanzdienstleister schlechte Menschen wären. Sondern weil sie in den Systemen die ihnen zur Verfügung stehen, das tun was ihnen und ihrem direkten Umfeld die meisten Vorteile bringt. Auch weil es für Firmen, insbesondere Großkonzerne, keine einheitliche und globale Regulation gibt, ebenso ökonomische Anreize humanitär und ökologisch bewusst zu handeln fehlen. Dafür schlagen wir verschiedene Lösungsansätze vor und hoffen auf Beiträge von weiteren. Von Zeit zu Zeit wird humanitäres Wirken als Publicity, zu Werbezwecken unternommen, es steht langfristig jedoch einer Gewinnoptimierung im Wege da sich ‘gute Absichten’ nicht besser auszahlen als ‘unbewusste’. Denn was sind die treibenden Kräfte dieser Konzerne, welche häufig als Gegenargument herangezogen wenn jemand versucht zu Verteidigen, das die Bevölkerung eigentlich die Macht hat? Sicher sind es zum Teil wohlhabende Menschen die wohlhabender werden wollen. Warum haben sie aber dieses Bedürfniss? Wir sehen in einer schlüssigen Erklärung vor allem den Faktor, das sie in einem System leben und darin aufgewachsen sind das ihnen von Anfang an das Konkurieren und den finanziellen Erfolg als Lebensinhalt angeboten und vorgelebt hat. Glück wurde ihnen als direkt mit Geld verknüpft beigebracht. Oder ihre Lebensumstände haben dieses (‘rücksichtslose’) Erfolgsstreben zum Hauptinhalt gemacht, weil beispielsweise anderer Inhalte verloren oder genommen wurden. Bis nicht etwas anderes eindeutig belegt (und dafür zunächst uberhaupt “belegbar”) ist und damit die Motivationen jedes Einzelnen der über massives Kapital verfügt klar verstanden und erfasst werden konnten sollte daher davon ausgegangen werden, das nicht ein bewusstes Anrichten von Schaden in den Lebensumständen anderer Menschen die hauptsächlichen Absichten sind. Das es keine innere Natur gibt die sie zu ökonomischer Optimierung und Menschen als finanzielle Ressource degradieren. Sondern das der jeweilige natürliche Prozess des biologischen Belohnungssystems ein Verhalten motiviert, welches für sie an das Erreichen von materiellen Zielen am einfachsten ermöglicht. Für sie ist dinanzieller Reichtum in der realen Welt an ein positives Lebensempfinden gekoppelt. Nicht aber die Verursachung von Leid und Ungleichheit, denn diese sind Folgesymptome der Systeme die Handlungen zulassen welche keine Rücksicht auf Ökologie oder soziale Auswirkungen haben. Und für solche als stärkste und einzige Bestrafung ‘Geldstrafen’ kennt. Wir haben Systeme die erlauben abzuwägen, ob eine Strategie zu einem Gewinn führt der groß genug ist, damit auch Abfindungen an Menschen zu zahlen für das Leid was durch diese Strategie absehbarer weise verursacht werden würde. Derartige Gewinnoptimierung muss vom System selbst unmöglich gemacht werden. Konzerne nutzen lediglich die Möglichkeiten ihrer Funktion als Konzern – dem Generieren von Kapital – gerecht zu werden. Schuldzuweisung und Anschludigung löst keines unserer Probleme. Wir müssen bei Null Anfangen und denen Vergeben die bis jetzt nicht besser handeln konnten. Vergebung bedeutet in diesem Zusammenhang weder tolerieren noch akzeptieren – sondern nur so weit den Menschen in ihnen zu sehen, der unsichtbar scheint durch allzuviele komplexe Faktoren. Ideologische Prägung so wie abweichende Wertevorstellungen. Sie alle ändern nichts an dem gemeinsamen Ziel, das eigene und wertgeschätzte Umfeld zu verbessern. In anderen Worten, eine ARt von Belohnung oder positiver Lebensempfindung zu verspüren.
Für den Einen entsteht diese Belohnung durch Drogenmissbrauch, für den Anderen durch soziale oder körperliche Interaktion mit Menschen, für wieder Andere durch das Anhäufen materieller Güter oder dem Nachgehen humanistischer Hilfstätigkeiten. Diese unterschiedlich Handelnden folgen auf einer nur äußerlich anders wirkenden Art den jedoch identischen biologischen Motivatoren. Wie auch der Kleinkriminelle beim Taschendiebstahl oder der Familienvater beim Vorlesen einer Geschichte nur die Absicht hat, seine Situation und die der Menschen zu verbessern, die er liebt. Menschen wollen sich wohlfühlen, für einige bedeutet dies das sie miterleben möchten wie es denen gut geht, die von ihnen geliebt werden – wie im Beispiel liebender Eltern. Andere können dieses Gefühl von Glück nur durch Dinge erreichen die mit dem Gesetz, der Freiheit oder Unbeschadetheit anderer im Widerspruch stehen oder die Bewertung von finanziellen Werten vor dem des menschlichen Lebens bevorzugen. Sie werden dadurch in die Position gedrängt, ihr Verhalten zu verschleiern, sowohl Konzerne als auch Kriminelle werden durch die Systemeigenschaften motiviert und die Eigenschaften des Systems erlauben ihre inhumanistischen Handlungen. Weil solche Machenschaften also intransparent stattfinden und die jeweiligen individuellen Hintergründe nicht klar werden, können Menschen plausibler weise nicht einschätzen, wer warum menschenfeindlich handelt. Die Reduktion von Komplexität wird am einfachsten möglich durch die Verallgemeinerung: “Alle wollen sich bereichern und allen ist egal was mit der Welt geschieht – also kann es mir auch egal sein”. Die Dunkelziffer für Missbrauch aller Art, sowohl von Menschen als auch ökologischen und ökonomischen Systemen der in unserer Zivilsation tagtäglich stattfindet befindet sich in einer Größenordnung die außerhalb dessen liegt was ein gesunder Mensch vertragen kann. Es sind jedoch simple Systeme vorstellbar in denen aus rein logischer Betrachtung heraus ein solcher Missbrauch physikalisch jeweils nahezu unmöglich wäre. Ob sich diese Systeme miteinander verknüpfen lassen wird wieder zu kompliziert um es zu bewerten und klar zu formulieren. Einige dieser (noch) fiktiven Systeme würden die Bereitschaft der Teilnehmenden voraussetzen, auf einige Vorzüge der gegenwärtigen Lebensumstände in einem ‘zumutbaren’ Maße zu verzichten. Privatsphäre währe dabei eines von vielen Beispielen. Konkrete Beispiele werden wir hier unter dem Punkt (Projects) im Appendix veröffentlichen. Ohne die konkrete Natur solcher Systeme aber anzunehmen oder vorwegzunehmen, sollte der Lesende für sich selbst zunächst abwägen, wieviel Verzicht auf welche eigenen Privilegien für ihn denkbar und angemessen wären, wenn im Gegenzug dazu beispielsweise keinerlei Missbrauch an Menschen und Kindern mehr möglich wäre. Diese Fragestellung ist suggestiv da das Thema sehr sensibel ist. Sie Verdeutlicht aber die Reaktion, die wir als die natürliche Reaktion halten und höchstwahrscheinlich vom Leser soeben gedacht wurde: “Wenn man soetwas komplett und mit Sicherheit verhinder könnte würde ich natürlich auf irgendwas verzichten”. Wir halten diese Grundlegenden menschlichen Reaktionen für die tragenden Faktoren die ein politisches und gesellschaftliches Miteinander bestimmen müssen. Nicht die jeweilige – und durch Komplexität teils unvereinbare – Vorstellung Wie soetwas umgesetzt wird darf im Vordergrund stehen. Denn sie verhindert in ettlichen Bereichen eine Weiterentwicklung unserer Gesellschaft, toleriert Leid das nicht notwendig wäre und dennoch allen die selbe Lebensqualität – und wir sind überzeugt, sogar eine noch höhere – als die gegenwärtige ermöglichen würde. Insbesondere Eltern sind für die Gefahren unserer Systeme sensibilisiert. Nicht zuletzt das Entführungen nach wie vor in unserer Welt geschehen ist de facto eine Verletzung grundlegendster Menschenrechte. Jeder einzelne Fall müsste mit Hilfe der gesamten Bevölkerung – friedvoll und rücksichstvoll – aufgeklärt werden, denn so außergewöhnlich müsste so etwas sein. Es ist jedoch in unseren Systemen bereits so normal und alltäglich geworden wie Bombenanschläge. Wir denken dies liegt an Systemen, nicht daran das Menschen in Wirklichkeit unmenschlich wären.
Das Internet dient heute auch jungen Menschen bereits als primäre Plattform zum informieren und interagieren. Dennoch wurde noch nicht der Versuch unternommen, ein zweites, sauberes und kindgerechtes Internet aufzubauen, welches über andere Protokolle übermittelt und so zum Beispiel durch die Architektur selbst die Übermittlung von Bild und Video Material nur dann ermöglicht, wenn es von einer zufällig bestimmten, signifikanten Zahl von Erwachsenen und Verantwortungsbewussten freigegeben wurde. Ein sauberes Internet wäre zensiert, dies würde aber ehrlich und begründbar geschehen. Handys und Internetbrowser könnten so konfiguriert werden, das sie nur über dieses Protokoll verbinden können welches den Konsum oder die Konfrontation mit Gewaltspielen, Gewalttaten, Drogenkonsum, Mobbing, Pornographie oder Darstellungen von anderen Gräultaten de facto ausschließt. Sicher würde dies Geld kosten und möglicherweise würde es die ein oder andere Unannehmlichkeit für den Einen oder Anderen bereiten. Doch auch hier möge man für sich selbst definieren, worauf man bereit wäre zu verzichten wenn im Gegenzug dazu das ein Rahmen geschaffen würde, der ein unbedenkliches Lernen über die Welt und Kennenlernen der Welt Kindern ermöglicht. Kinder wachsen im 21. Jahrhundert nicht mehr in Häusern auf. Sie wachsen in einer vernetzten Gesellschaft auf die über globalisierte Mechanismen in komplizierter Weise miteinander verknüpft ist und gegenseitig Entscheidungsfreiheiten definiert. Wie soll man einem Kind beispielsweise verständlich machen, das die Eltern keine böse Absicht hatten, als sie einen Konzern unterstützten über den das Kind später etwas negatives erfahren hat? Es lässt sich nur durch Komplexität rechtfertigen. Man könnte es in diesem Beispiel nur so nachvollziehbar erklären, das die Hintergründe für die Konsequenzen zu komplex oder aufwendig zu erforschen waren um eine andere oder bessere Entscheidung zu treffen. Kinder müssen mit diesem Verständnis aufwachsen, das sie in einer Welt leben die Menschen dazu drängt Entscheidungen zu treffen, obwohl diese die falschen Auswirkungen haben. Menschen fahren mit dem Auto zur Arbeit, nicht weil ihre primäre Absicht ist die Umwelt zu zerstören, sondern weil sie zu ihren Konditionen am Verkehr teilnehmen wollen und sie beispielsweise dem eigenen Fahrzeug eher vertrauen als einem eventuell verspätetem oder unangenehmen öffentlichen Verkehrsmittel. Nur weil die individuelle Bereitschaft auf eignen Komfort oder andere Werte zu verzichten unterschiedlich ist, darf dies nicht bewirken das Menschen sich untereinander als unterschiedlich wertvoll betrachten. Die menschliche Gesellschaft ist überfüllt mit Vorurteilen, Zweifeln, Unsicherheit und alles zusammen vereint sich in einer lähmenden Komplexität.
Verzweiflung ist allgegenwärtig auf unserem Planeten und wir müssen zu der Tatsache stehen, das wir jeder selbst einen Teil der Verantwortung daran tragen wenn auf der anderen Seite der Welt ein Mensch in einer Fußgängerzone explodiert – Jedoch erst dann, wenn uns eine gleichermaßen einfache Entscheidung zur Verfügung steht die dies nicht begünstigen würde – und wir uns dann gegen diese entscheiden. Wir haben diese Möglichkeit gegenwärtig nicht, und wir müssen sie so realisieren das sie ansprechend wird und Hoffnung verbreitet. Die wenigsten von uns sind schon einmal bis zum Nachbarhaus gelaufen, zu einem Menschen den sie nicht kennen nur um ihn zu fragen, wie es ihm geht. Ob er vielleicht Hilfe braucht. Denn das ist nicht üblich, und potentiell gefährlich und zudem müsste man sich überwinden außerdem macht man das nicht und der Nachbar riecht komisch oder dergleichen. Doch durch diese deplatzierte Entfremdung voneinander schürt die Menschheit gegenwärtig genau das was sie fürchtet, nämlich veraten oder bedroht im eigenen Umfeld zu werden. Isolation begünstigt extremistische Verhaltensweisen. Verzweiflung kann nicht von jedem auf die selbe Weise verarbeitet werden. Die Angst, keine sichere Zuflucht, Unterkungt oder Versorgung mehr zu haben motiviert sowohl den Nationalsozialisten als auch den Umweltaktivisten. Die Werte, und deren empfundene Bedeutung, das wahrnehmen von Erlebnissen oder Wertgegenstände und Idealen ist verschieden. Doch der eigentliche Hintergrund der Entscheidung zum einen oder anderen ist der selbe, die Realität für sich und das eigene wertgeschätzte Umfeld zu verbessern oder zu stabilisieren. Die Angst vor dem Verlust der gewohnten Werte kann sich zu einer lebensbedrohlichen Dimension steigern wenn Menschen sozial isoliert sind oder ihnen Möglichkeiten zur Bildung nicht geboten werden. Und weil bei jedem nach außen hin andere Werte das Verhalten motivieren, aber insgesamt ein menschenunwürdiges Klima entsteht, erscheint es als wären die anderen Egoisten, Verschwörer, Kriminelle. Zwar schon von der Genetik her, aber auf jeden Fall trägt man keine Verantwortung dafür wie es ihnen geht. Dieser Irrglaube entstammt einer früheren Weltsicht, in der der Mensch sein Wissen über Bücher verbreitet hat, in der der Mensch kaum Nachrichten kannte oder denen eine individuelle Bedeutung zuordnen konnte. Menschen reagieren auf das was sie sehen, und unsere Welt ist unübersichtlich. Menschen können nicht die Komplexität unserer Welt in einer stets angemessen Weise beachten. Dafür sind fast alle Systeme zu intransparent und kompliziert. Es ist die Aufgabe unserer Generation/en, Wege schaffen das die Welt wieder transparent für Menschen wird, das sie ein Verständnis für die Welt entwickeln können welches sie nicht zum Unterdrücken ihrer Empathie zwingt. Dies erreichen wir nur, wenn wir für Menschen sichtbar machen wie ihre kleinste Entscheidung positive Auswirkungen auf die Welt haben wenn sie zu jeder Entscheidung offen bekunden “aber wenn ich es irgendwie menschen und lebensfreundlicher hätte machen können – hätte ich es so gemacht”. Insbesondere von der Gesellschaft isolierte Menschen denen aus unterschiedlichen Gründen ein Optimismus gegenüber der meschlichen Ethik und Entwicklung verloren ging, muss auf eine einfache Weise zugängig gemacht werden, was in der Gegenwart geschieht, welche Möglichkeiten zur Mitbestimmung und Mitgestaltung sie tatsächlich haben und mit welcher Motivation sich Menschen für die Verbesserung dieser Zugänge selbst einsetzen.
Der humanistischen Weltsicht des Menschen im 21. Jahrhundert muss eine fundamentale Rücksicht zugrunde liegen. Niemand der geboren wurde hat entschieden, das unsere Systeme genau so laufen sollen, wie sie es gegenwärtig tun. Wir alle starteten in dieser Situation und versuchen seitdem nach eigenen Möglichkeiten etwas sinnvolles daraus zu machen. Das Verständnis dafür wie viele Menschen es gibt und wie viele potentielle Lösungen für die globalen aber auch individuelle Probleme damit vorhanden sind muss popularisiert werden. Das Weltbewusstsein muss in der Gegenwart ankommen, sonst wird unsere Zukunft nicht weniger Finster als die Vergangenheit mit ihren mindestens zwei Weltkriegen. Vermutlich wird keiner von den Menschen die gerade leben erfahren, ob es einen vierten, fünften oder sechsten Weltkrieg geben wird bevor Menschen eine globale Organisation erschaffen, die einer menschlichen Intelligenz und Kreativität entspringt und einem menschenwürdigen Leben entspricht. Doch vielleicht kann jeder Mensch der jetzigen Gegenwart die ersten Schritte in diese Richtung unterstützen. Und so vielleicht selbst noch miterleben oder zumindest für die eigenen Nachfahren etwas mit voller Überzeugung nachgehen das allein in den Gedanken an sie begründet war. Den Menschen der Zukunft ein besseres Leben zu ermöglichen, einer Zukunft die in weniger als einer Minute anfängt. Dafür muss die Furcht vor dem Neuen ebenso umarmt werden, wie die Begeisterung für das Alte. Es muss vermittelt werden das Traditionen und individuelle Wertevorstellungen nicht bedroht werden durch ein Wachstum zu einer globalen Zivilisation. Dieser Schritt wird Traditionen, so wie es das Weltgeschehen immer getan hat, entwickeln, verändern, neu erfinden und wieder populär machen. Es gab in der Geschichte immer Phasen in denen eine solche Veränderung und Anpassung von Werten sehr rapide stattfinden musste. Landwirtschaft, Industrialisierung, Kriege. Wir stehen einem weitaus rasanterem und umfangreicheren Sprung gegenüber. Dieser kann nur in kollektiver Absicht gelingen. Diese kollektive ABsicht zu ermöglichen bedeutet alle individuellen Absichten mit einzubeziehen. Alle Widersprüchlichkeiten und Paradoxie der menschlichen Natur als gegeben zu akzeptieren. Und mit dem heutigen Wissen formulieren wie Menchen sinnvoll miteinander leben können. Niemand konnte selbst entscheiden ob er geboren wurde oder nicht. Ebenso können wir uns nicht entscheiden ob wir in einer globalisierten Welt aufwachsen und leben oder nicht. Die wenigsten sind bereit gänzlich anders zu leben und auf die industrialisierte Lebensweise komplett zu verzichten. Das ist aber gar nicht notwendig argumentieren wir, denn wenn wir akzeptieren das unsere bisherigen Vorstellungen von Ländergrenzen und Unterschieden zu anderen Menschen der Zeit sehr hinterherhinken, schließt das Weltbewusstsein zur Gegenwart auf. Die Globalisierung bedroht nicht die Nationalität. Globalisierung ist der natürliche Prozess der stattfindet wenn eine intelligente Lebensform einen gewissen Entwicklungsstand erreicht. Das was vorher war ist im Angesichte dessen was darauf hin folgt für viele mit mehr Sicherheit und dadurch mehr Vertrauen verbunden. Doch es ist nicht natürlich, Leben in einem Zustand fixieren zu wollen. Es gibt solche Beispiele, lebende Fossilien, solche Tiere die sich über Millionen Jahre nicht mehr veränderten. Dies taten sie jedoch nur weil sie gut angepasst waren und in einem Gleichgewicht der Natur existieren konnten das keine Veränderung notwendig machte. Der Mensch hat diesen Zustand noch nicht erreicht. Wir denken dieser kann schneller kommen als es die meisten für möglich oder überhaupt denkbar halten. Eine Weltgemeinschaft kann so viel mehr erreichen und erschaffen als eine zersplitterte und depressive Kooperation zwischen verschiedenen Wertevorstellungen und inkompatiblen ökonomischen Systemen und ökologischen Betrachtungsweisen.
Einen substantiellen Teil von Fördergeldern und Steuereinnahmen könnten für dieses neutrale, offene und menschengemachte Gemeinschaftsprojekt zur Verfügung gestellt werden. Interlink stellt eine Variante für soetwas vor, inklusive Lösungsansätzen für die meisten anderen Probleme die durch Komplexität entstehen. Sofern es genug einzelne Menschen gibt denen dieser Gedanke eine einzelne Entscheidung wert ist kann Interlink ein Beweis dafür sein das ein wichtiger Teil der menschlichen Zivilisation feht. Ein Mechanismus sich selbst zu erkennen, betrachten und zu verstehen. Dieser Mechanismus muss motivierend sein. Denn wir müssen Menschen dazu motivieren über die Welt nachzudenken und sie darin bestärken Optimismus zu entwickeln. Das Vertrauen in den Menschen ist unserer Gesellschaft abhanden gekommen. Wir schlagen eine ideologiefreie Erklärung dafür vor die jede Schuld von einzelnen Menschen relativiert.
Inklusion sollte sich nicht nur an Menschen mit Behinderung richten, sondern an jeden Menschen der Schwierigkeiten hat zu akzeptieren wie es um unsere Menschheit steht. Denn diese Menschen leben automatisch mit einer Behinderung jeder ihrer Entscheidungen – denn sie betreffen und unterstützen automatisch Systeme die nicht von den gegenwärtig lebenden und verstehenden Menschen erschaffen wurde. Anreize und Möglichkeiten für eine Motivation für eine solche Plattform gibt es unzählige, Geld oder Spaß mit dem hier beschriebenen ernsthaften Inhalten zu verknüpfen. Es ist theoretisch machbar. Abermals obliegt es dem Lesenden zu entscheiden wieviel ihm an Aufwand dieses Wissen wert ist, es könnte da eine Anwendung geben die Menschen Hoffnung gibt. Hier und jetzt könnte man beispielsweise Gratisspiele im Einverständnis der Entwickler zum Download über die oben beschriebene Plattform anbieten. Nicht gegen Geld, aber mit der Möglichkeit freiwillige Spenden zu entrichten. Auch professionell entwickelte Spiele könnten über diesen verteiler vermarktet werden, der hier als Ressource.hub benannten Schnittstelle. Mit offen ersichtlichen Verteilungen der Gelder würde dieser Konzern die hier umschriebene Neutralität und den Humanismus als Leitsatz definieren. Keiner der gegenwärtig existierenden Multimilliarden Dollar Unternehmen hat zuvor Menschen offen ihre Absichten mitgeteilt. Hätten Menschen sich bewusst dazu entschieden eine Monopolisierung durch Megakonzerne zu unterstützen? Es gab keine Option dies vorherzusehen oder individuell ausreichend zu beeinflussen. Eine Open Company würde offen deklarieren das ihr Ziel ist, ein Multinationaler Megakonzern zu werden der im Dienste von Menschen einen aktiven und modernen Humanismus realisieren will. Und jegliches Kapital für das Wohl des Lebens auf diesem Planeten aufwendet. Sich dabei mit allen freien und öffentlichen Mittel verknüpft um diese leichter zugängig zu machen. Und Menschen anreize dazu zu bieten, sich an der aktiven Gestaltung der menschlichen Zukunft zu beteiligen.
So könnten Menschen Spaß haben und müssten dafür bloß die Website wechseln auf der sie Spiele herunterladen oder kaufen. Dieses modell dient nicht dazu, Geld zu generieren. Es ist außerdem nur ein Beispiel von vielen anderen denkbaren. Es dient dazu, es zu ermöglichen das Geld an Menschen gegeben werden kann, die sich nicht in Parteien aber dennoch politisch für eine bessere Welt angagieren wollen, und dem mehr nachgehen würden wenn es dazu einfache Wege geben würde die für sie frei entscheidbar machen wieviel Angagement sie ihrerseits einbringen wollen. Und wenn dieses Angagement nur ein einzelner Mausklick sein sollte, darf es deswegen nicht ignoriert oder abgewertet werden, sondern ebenso als Anzeichen gesehen werden, das der psychologische Gesamtzustand der Menschheit unmittelbaren Handlungsbedarf nach sich zieht. Man sollte eine Plattform bereitstellen die es ermöglicht mit nur einem Klick zu zeigen das man nichts dagegen hätte, wenn alles irgendwie besser wäre. Das man die gegenwärtigen Systeme nur unterstützt weil man nicht weiß wie man es besser machen soll. Wenn genug Menschen realisieren, wie viele andere Menschen tatsächlich genauso denken, reicht das vielleicht um einige neue Ansätze hervorzubringen. Es muss ohne Erwartungen unternommen werden. Das Retten einer Welt braucht Erfahrung. Diese Erfahrung wird von einer Zivilisation gesammelt. Um der Zivilisation dies zu ermöglichen müssen Einzelne Menschen anfangen einen neutralen und plausiblen Rahmen dafür zu schaffen. Es braucht Frusttoleranz, Analytik, Kunst, Zuversicht, Pessimisus. All diese menschlichen Eigenschaften sind notwendige Zutaten für eine bessere Gesellschaft. Was es aber nicht braucht ist die Aufrechterhaltung menschenverachtender Mechanismen. Wir müssen jetzt anfangen die Welt zu retten und jeder Tag der verstreicht bis wir es entweder geschafft haben oder wissen das es unmöglich ist, ist ein Tag an dem wir potentiell aktiv Leid unterstützen. Auch wenn es sich keiner von uns ausgesucht hat, dies ist die Startsituation für jeden von uns. Wir sind da allein hineingeraten und scheinen uns in der Masse zu verlieren. Scheinen uns nur durch besondere Eigenschaften, Aussehen oder Geld hervorheben zu können. Aber vielleicht scheitern so viele an ihrer Identitätssuche weil es die wirkliche und natürliche Identität für Menschen nur in einer menschlichen Gesellschaft geben kann. Früher war diese möglich denn in Dörfern mit 200 Einwohnern war die Komplexität noch zu bewältigen und es war für alle klar ersichtlich das jeder Bewohner zur menschlichen Spezies, und damit irgendwie zur Familiie gehört. Nur so konnten wir überhaupt weiterbestehen, weiterentwickeln und haben uns auf diesem Weg noch nicht gegenseitig ausgerottet. Nun sind wir in einem fast 8 Milliarden Menschen zählendes Dorf. Und wir haben weder einen gemeinsamen Namen für dieses Dorf, noch verstehen die meisten das der Nachname -Mensch- damit einhergeht, das es hunderttausende Lebewesen gibt die so ähnlich oder gänzlich anders als man selbst sind und man dennoch mit ihnen eine wunderbare Freundschaft haben könnte. Diese Freundschaft könnte einfach nur eine friedliche Koexistenz sein, in der jeder dem anderen ein freies und menschenwürdiges Leben gestattet und falls notwendig gegenseitige unterstützung dazu ermöglicht. Noch hat nicht jeder in unserem Dorf genug zu trinken und genug zu essen. Nicht jeder kann zur Schule gehen oder nachts ruhig schlafen. Und es gibt genug Menschen in diesem Dorf die das eigentlich nicht gut finden und gern was daran ändern würden. Sie wissen nur nicht, wie und haben aus unterschiedlichsten Gründen aufgegeben eine Hoffnung zu bewahren, für etwas das mehr und mehr unmöglich zu werder scheint. Eine globale Friedfertigkeit menschlicher Kultur. Mit jeder schlechten Erfahrung scheint diese Utopie ein Stückchen weniger denkbar und ein Stückchen weiter entfernt. Dieses ist der Jetzt-Zustand. Und wir argumentieren das dieser schlecht ist, denn von ihm aus kann es noch sehr viel schlechter werden. Wenn es die Chance gibt aktiv zu verhindern das die Menschheit einen dritten oder vierten Weltkrieg erleben muss, müssen wir versuchen sie zu finden. Müssen sie zu einer Priorität in unser aller Leben machen. Und müssen aufhören ein besseres Leben als Utopie abzutun weil wir schon zu viel Schmerz durch den Zustand der Welt erfahren haben. Es ist an uns, diese Schmerzen zu ertragen. Doch es ist auch eine Chance, diese nie dagewesene Dimension von Problem gemeinsam zu lösen. So dass es vielleicht sogar Spaß macht, zumindest einigen. Wir brauchen nicht weitere Weltkriege um als globale Gemeinschaft aus einem Trauma hervorzugehen. Wir denken, es gibt bereits genug Trauma. Es wird Zeit, für Träume.


4. Spiel das Spiel

Nachdem diese Grundlagen geschaffen wurden sollen sie in einer übersichtlichen und leicht zugänglichen Weise abgebildet werden. Neue Benutzer und Besucher der Websiten sollen schnell verstehen können, worum es geht und ihnen Wege anbieten sich zu beschäftigen. Darunter gehört ohne große Umwege auf Spiele, Software, Lerninhalte, Medien, Livestreams und Hardware sowie Druckpläne für open source hardware zugreifen und diese selbst teilen und bearbeiten zu können. Die unterschiedlichen Layer / Ebenen von Interlink die dies ermöglichen sollen werden miteinander auf unterschiedliche und per Abstimmung festgelegte Frameworks verknüpft. Trotz der inhärenten Komplexität soll stets ein leichter Zugang und eine frei wählbare Reduzierung oder Erhöhung der Komplexität möglich sein. Beim Zugriff auf das Forum beispielsweise müssen für alle Beiträge entsprechend der verschiedenen Level Versionen zur Verfügung stehen die den jeweiligen Komplexitätsansprüchen gerecht werden. So kann ein Benutzer beim Surfen durch das Forum über die Level 0 – Ansicht schnell verstehen was die grundlegenden Inhalte des Beitrags sind und je nach Interesse die Komplexität erhöhen wodurch ausführlichere Erklärungen sichtbar werden. Bis hin zur dritten Ebene, auf welcher die Diskussion hinter den einzelnen Beiträgen sichtbar werden und an dieser mitgewirkt werden kann. Spiele und Software müssen in einfacher Weise mit dem jeweiligen Code assoziiert sein, sodass ein nachvollziehen und mitwirken ermöglicht wird. Für die Beschreibung und Tags (Tags*) der Inhalte wird eine einheitliche Sprache benutzt die über Synonyme organisiert ist und per votings konzeptuell zugeordnet wird. Dadurch soll ein möglichst leichter und offener Zugriff möglich werden der ohne Umwege dem Benutzer erlaubt innerhalb weniger Klicks aufzufinden was ihn interessiert oder feststellen zu können das der gewünschte Inhalt noch nicht verfügbar ist. Dafür kann er dann ein Request schreiben und die Moderatoren können entsprechend diesem nach frei verfügbarer Software suchen und diese anschließend verlinken. Die Integration neuer Inhalte soll ebenso wie das Zugreifen so designed sein das es angenehm zu betrachten, effizient berechnet werden kann und personalisierbar ist.
Durch die Nutzung und das Spielen von Software bzw. Spielen die unter dem Interlink System verlinkt sind, soll eineirseits Werbung für das Interlink Projekt selbst gemacht werden. In erster Linie soll aber Interlink dazu dienen, Menschen die selbst Inhalte erzeugen und zur Verfügung stellen, davon in selbst definierter Weise zu profitieren. Im Sinne der Interlink Prinzipien bedeutet das, das offen gelegt wird wieviel von gespendeten oder bezahlten Beträgen an den Entwickler und wieviel an das Interlink System entrichten werden würden (vor jeder Spende oder Zahlung). Für alle Transaktionen sollte der Geringstmögliche prozentuale Anteil definiert werden, beispielsweise 1% – sofern die Instandhaltung der Infrastruktur nicht bereits vollständig über Spenden und Mitgliedsbeiträge gedeckt werden kann. Über die Personalisierbarkeit kann der Benutzer wählen ob er kostenpflichtige oder nur frei verfügbare Inhalte angezeigt bekommen möchte. Für die freien Inhalte darf weder eine Registrierung noch anderer Umweg notwendig sein. Lediglich die Option für den jeweiligen Inhalt zu spenden soll überall gleichermaßen und in angemessener Darstellung (nicht aufdringlich) angeboten werden. Alle Transaktionen werden seitens des Interlink Systems offengelegt. Ob ein Spender oder Kunde seine Daten dazu zur Verfügung stellen möchte unterliegt seiner selbst definierten Auslegung Privatsphäre und verbietet im Grundzustand jegliches Teilen von Information.
Innerhalb des 4 Schritte Plans soll Interlink einen Prototyp für die Schritte 1 bis 3 darstellen. Diese sind Mind.hub (die Wissenschaft), Life.hub (die Community) und der Ressource.hub für die ökonomische Realisierung. In seiner hier veröffentlichten Originalversion wurde noch keine öffentlich zugängliche Abstimmung für alle Inhalte durchgeführt. Dies begründet sich darin, das zunächst ein Grundgerüst angeboten werden soll, das zeigt wie eine solche Realisierung prinzipiell aussehen könnte. Dafür muss aber der Vorschlag selbst bereits funktional sein, genügend komplex um theoretisch funktional zu sein aber ebenso simpel zu verstehen und beschreiben. Es werden im Laufe der ersten Jahreshälfte 2019 auf die Inhalte zum Interlink System verwiesen werden und Begründungen publiziert werden, warum die jeweiligen Strukturen in ihrer jeweiligen Form für die Punkt 1 bis 3 gewählt wurden. Anschließend wird eine möglichst funktionale Version eines Prototypen für Schritt 4 bereitgestellt welcher von der ehrenamtlichen Beteiligung seitens Webentwicklern stark abhängig und dadurch eventuell verzögert aufzufinden ist.


Appendix

Prototyp

Interlink basiert auf einer Ansammlung verschiedener Vorschläge und Konzepte zur Lösung der großen Probleme unserer Welt. Dafür wird versucht eine Sprache und Ausdrucksweise zu verwenden die klar und deutlich ist und nicht Gefahr läuft einer Ideologie oder logischen Fehlerhaftigkeit zu unterliegen. Dafür richtet sich innerhalb des Prototyps alles möglichst auf Simplizität aus. Wo Verweise, Verknüpfungen und Spezifikationen notwendig wären, soll klar werden das hier nur die jeweis neutralste Formulierung und neutralste Auslegung jeglichen Konzepts gemeint ist. Da eine vollständige Definition aller benutzten Begriffe bis dato nicht sinnvoll umsetzbar erscheint, soll die Komplexitätsregulation eine Benutzerfreundliche Umgebung ermöglichen, in der individuell bestimmt werden kann wie ‘weit’ die Assoziationen und jeweiligen Hintergründe sichtbar gemacht werden solle. Der Prototyp soll an sich logisch verständlich und kohärent auf dieser Ebene sein, jedoch noch nicht notwendigerweise vollständig auf allen tieferen Ebenen. Der Prototyp Interlink versucht ein einheitliches Konzept zur Verfügung zu stellen das funktional ist. Zudem soll er so konzipiert sein, das in offensichtlicherweise erkennbar ist, das er frei von Menschen mitgestaltet und überarbeitet werden kann. Dafür werden zum Teil nur BEschreibungen bereitgestellt, wie etwas funktionieren soll. Diese Beschreibungen setzen zum Teil aufwändige Entwicklung von Software voraus, die bisher noch nicht realisiert werden konnte. Die interaktive Oberfläche ist dabei der umfangreichste Punkt und ist eine Priorität der Webentwicklung. Daneben ist die open source und privacy policy Erfüllung ein Hauptaspekt. Alle digitalen Ressourcen sind also w.i.p. (work in progress) und es wird um ein Mitwirken oder Geduld gebeten.


Skallierbarkeit

Interlink soll frei skallierbar sein. 1. Alle Informationen sind in unterschiedlicher Komplexität abrufbar. Man startet bei Niveau 1, niveau 0 richtet sich an Kinder. Niveau (oder level) 2 enthält ausführlichere Beschreibungen und mehr links zu Unterthemen und anderen Themen. Option 3 kommt mit einigen zusätzlichen features. Darunter speichern von einzelnen nodes (angeklickten ‘Oberkategorien’) pro Session oder in einer Favoritenliste die im Account gespeichert werden kann. Skallierbarkeit bezieht sich also einerseits auf die Anpassungsfähigkeit der homepages (ihres Interfaces). Andererseits soll auch das Engagement und die Beteiligung an Interlink frei skallierbar sein. Das beudeutet Interlink versucht eine Plattform zur Vergügung zu stellen die ein Mitwirken erlaubt das nur einen Klick bedarf und dennoch etwas am Gesamtsystem beiträgt. Dieses ‘minimale’ Level an Beteiligung wird ähnlich zu Level 0 der Beschreibungsebene sehr einfach und graphisch ansprechend designed sein. Je nach persönlichen Ressourcen die der User selbst definiert sollen dann Vorschläge gemacht werden, wie er sich einbinden kann. Dazu kann er Interessengebiete oder Fähikgkeiten angeben, muss er aber nicht. Für die Angabe wieviel ‘Energie’ oder Ressourcen man bereit ist beizutragen muss noch ein sinnvolles Mittel gefunden werden. Ein erstes Beispiel wäre Zeit, mit einer Auswahl von 1 Sekunde pro Woche bis “ganze Woche”. Für die unteren mittleren Angaben wird zum Beispiel vorgeschlagen Forenbeiträge zu lesen, für die mittleren Angaben Forenbeiträge zu schreiben etc. bis hin zu einer Möglichkeit sich augenblicklich mit allen zur Verfügung stehenden Ressourcen dem Interlink Projekt zu widmen. Dafür muss dann ein Rahmen zur Verfügung gestellt werden, zunächst wird dieser über nationale HQ (Hauptquartiere) realisiert. Diese sollen Menschen bedingungslose Unterkunft und Verpflegung bieten und ihnen ermöglichen am Interlink Projekt in irgendeiner Weise mitzuwirken. Skallierbarkeit ist eines der Grundprinzipien nach denen der Interlink aufgebaut sein wird. Der Benutzer entscheidet wieviel und was er dargestellt bekommen möchte, wieviel und was er von sich teilen möchte oder in welchem Rahmen er sich beteiligen möchte (bei mehr als “1 Sekunde pro Woche” beispielsweise ein Kommentar zu verfassen).

Interlink soll durchgängig frei skallierbar sein. 1. Alle Informationen sind in unterschiedlicher Komplexität abrufbar. Man startet bei Niveau 1, niveau 0 richtet sich an Kinder und ist dementsprechend mit mehr Grafiken und einfacherem Layout entworfen. Niveau (oder Level) 2 enthält ausführlichere Beschreibungen und mehr links zu Unterthemen und anderen Themen. Option 3 kommt mit einigen zusätzlichen Features. Darunter das Speichern von einzelnen Nodes (angeklickten ‘Oberkategorien’, dt. Knoten) pro Session oder in einer Favoritenliste die im Account gespeichert werden kann. Skallierbarkeit bezieht sich also einerseits auf die Anpassungsfähigkeit der homepages (ihres Interfaces). Andererseits soll auch das Engagement und die Beteiligung an Interlink frei skallierbar sein. Das beudeutet Interlink versucht eine Plattform zur Vergügung zu stellen die ein Mitwirken erlaubt das nur einen Klick bedarf und dennoch etwas am Gesamtsystem beiträgt. Dieses ‘minimale’ Level an Beteiligung wird ähnlich zu Level 0 der Beschreibungsebene sehr einfach und graphisch ansprechend designed sein. Je nach persönlichen Ressourcen die der User selbst definiert sollen dann Vorschläge gemacht werden, wie er sich einbinden kann. Dazu kann er Interessengebiete oder Fähikgkeiten angeben, muss er aber nicht. Für die ANgabe wieviel ‘Energie’ oder Ressourcen man bereit ist beizutragen muss noch ein sinnvolles Mittel gefunden werden. Ein erstes Beispiel wäre Zeit, mit einer Auswahl von 1 Sekunde pro Woche bis “ganze Woche”. Für die unteren mittleren Angaben wird zum Beispiel vorgeschlagen Forenbeiträge zu lesen, für die mittleren Angaben Forenbeiträge zu schreiben etc. bis hin zu einer Möglichkeit sich augenblicklich mit allen zur Verfügung stehenden Ressourcen dem Interlink Projekt zu widmen. Dafür muss dann ein Rahmen zur Verfügung gestellt werden, zunächst wird dieser über nationale HQ (Hauptquartiere) realisiert. Diese sollen Menschen bedingungslose Unterkunft und Verpflegung bieten und ihnen ermöglichen am Interlink Projekt in irgendeiner Weise mitzuwirken. Skallierbarkeit ist eines der Grundprinzipien nach denen der Interlink aufgebaut sein wird. Der Benutzer entscheidet wieviel und was er dargestellt bekommen möchte, wieviel und was er von sich teilen möchte oder in welchem Rahmen er sich beteiligen möchte (bei mehr als “1 Sekunde pro Woche” beispielsweise ein Kommentar zu verfassen).


Humanismus

(siehe Interlink Prinzipien)

Interlink bemüht sich um die Formulierung eines Humanismus der an die Begebenheiten und Möglichkeiten einer hochtechnologisierten und globalisierten Spezies angepasst und angemessen ist. Dazu gehört die Feststellung das von der praktischen Verfügbarkeit an Lebensmitteln, Gesundheitsversorgung, Energie und Wasserversorgung kein Mensch an einem Mangel dieser leiden müsste. Lediglich die Verteilung und Realisierung dieser Grundbedürfnisse wird durch unterschiedlichste Systemeigenschaften der jeweiligen Länder und Organisationsstrukturen verhindert oder verkompliziert. Ein moderner Humanismus bezieht Komplexität als natürlichen Teil einer zivilisatorischen Organisation in der Form ein, das für jedes Individuum ein Grundrecht auf Komplexitätstransparenz besteht. Anders formuliert, sollte es ein Grundreicht sein verstehen zu können wie unsere jetzige Welt funktioniert, die Möglichkeit zu bekommen dieses Verständnis zu erweitern und auf Grundlage dieses Prinzips alle Mittel zur Verfügung gestellt zu bekommen die dafür notwendig sind. Moderner Humanismus sieht Information und Zugang zu Information ebenso als Grundrecht an, wie die Bereitstellung von Plattformen die es Menschen ermöglichen die Systeme zu verstehen welche ihr Leben beeinflussen und Prägen. Das Recht auf die Mitwirkung an der Entwicklung der Menschheit kann als Fundament herhalten, eine Mindestversorgung an allen anderen lebensnotwendigen Ressourcen zu motivieren.


Entwicklung | Interaktion | Plattform

Die Entwicklung eines komplett offenen Systems stellt sowhol die Beteiligten Benutzer als auch die Entwickelr vor einige Herausforderungen. Die Plattform die gegenwärtig aktiv ist ist auch immer eine Plattform, die aktiv entwickelt und kommentiert werden kann. Das System ist also von sich heraus dynamisch da es sowoh benutzt als auch entwickelt werden kann. Für die Implementation von Vorschlägen sind die Moderatoren der ENtwicklungsumgebung zuständig. Für die Priorisierung wann welche Änderungen vorgenommen werden sind öffentliche Abstimmungen ausschlaggebend.


Offene Corporation

Das Prinzip einer offenen Firma ist aus sich selbst heraus erklärbar: Offen bedeutet für jeden zugänglich, sowohl in Form einer Mitarbeit als auch in Form einer Führungsposition. Weiterhin zählt dazu die Offenlegung aller finanziellen Transaktionen und Interaktionen mit anderen ökonomischen Strukturen. Bei Kooperationen und anderen Wechselwirkungen mit Institutionen, Privatpersonen und Firmen werden personalisierbare Datenverarbeitung angeboten. Es obliegt also den genannten kooperationspartnern, wieviel INformation ihrerseits über Interlink zugängig gemacht wird. Die Interlink-seitigen Informationen sind fest definiert und sind immer abrufbar und müssen eine Transparenz der Transaktionen ermöglichen. Wie genau dies aussieht muss über Abstimmungen formuliert und entwickelt werden.


Beispiele* | Planungsdesign | Interlink

Gamification ist eine Art von Interaktionsdesign. Die Art der Interakdtion kann dabei alle denkbaren Wechselwirkungen zwischen Menschen untereinander und Menschen mit physikalischen Objekten oder Information betreffen. Gamification definiert das jede Form solcher INteraktionen so gestaltet werden kann, das die Erfahrung für den Benutzer als angenehm erlebt wird. Für Fälle in denen dies trotz größten Aufwand solche Lösungen nicht gefunden wurden muss eine öffentliche Zugängigkeit ermöglicht werden die die Erforschung im Sinne einer menschenfreundlicheren Interaktion ermöglicht. Gamification soll Interaktionen die normalerweise oder gegenwärtig anstrengend designed sind zu Erfahrungen machen die leichter fallen, weniger Frustration bereiten und ein flüssigeres Ausführen der Tätigkeit ermöglichen sollen.